Premiere: Hier zahlen Konzert-Besucher so viel sie wollen – WAZ News


Redakteur Lokal
Gelsenkirchen. Premiere bei dieser Gelsenkirchener Konzertreihe: Erstmals zahlen Besucher nur so viel, wie ihnen der Auftritt des Künstlers es wert war.
Der November steht ganz im Zeichen von „Fine Art Jazz“: Gleich drei Veranstaltungen finden im kommenden Monat im Rahmen der mehrfach ausgezeichneten Konzertreihe in Gelsenkirchen statt. Und dabei wartet eine besondere Premiere auf das musikinteressierte Publikum: Denn erstmals können die Besucherinnen und Besucher selbst entscheiden, wie viel Eintrittsgeld sie zahlen wollen.
„Pay what you want“ lautet daher das Motto am Samstag, 2. November, im Stadt-Bau-Raum (Boniverstraße 30) in der Feldmark. Dort ist ab 19.30 Uhr das Ron Minis Trio zu Gast. Die aus Tel Aviv stammende Formation durfte bereits bei den großen Festivals der Welt mit am Start sein. Der namensgebende Pianist und Gitarrist mit seinem markanten blauen Bart gilt in der Szene als „eine Naturgewalt“. Seine Musik ist voller Emotionen, verführt mit sanften Melodien und endet oft in sphärischen Klangwelten. Laut Veranstalter Public Jazz Events „garantiert ein Konzert der ganz besonderen Art“. Und am Ende kann jeder selbst entscheiden, wie viel Eintrittsgeld ihm dieser Auftritt nun wert war. Dennoch müssen im Vorfeld Karten gebucht werden, weil die Platzkapazitäten im Stadt-Bau-Raum begrenzt sind.
Alle Fans von Neil Young sollten sich auf jeden Fall schon einmal den Freitag, 15. November, in ihrem Kalender dick anstreichen. Denn dann verneigen sich Jens Thomas und Jürgen Spiegel ab 20 Uhr im Schloss Horst vor der US-amerikanischen Rock-Legende. Sie präsentieren und interpretieren in immer wieder überraschenderweise einige Kultsongs von Young – darunter „After The Goldrush“, „Helpless“ oder „Like A Hurricane“. Ihre Collage ist eine erstaunliche Klangreise, die garantiert nicht nur für Jazzfans geeignet ist. Tickets im Vorverkauf: 25 Euro (ermäßigt: 14). Abendkasse: 29 Euro.
Ebenfalls auf Schloss Horst gastiert am Freitag, 29. November, ab 20 Uhr die Mirna Bogdanovic Group. Die bosnisch-slowenische Sängerin und Komponistin ist als Gewinnerin des Deutschen Jazzpreises 2024 derzeit in aller Munde. „Ihr sinnlicher Ton, ihre ausdrucksstarke Phrasierung und ihre außerordentliche Musikalität machen sie zu einer stark gefragten Sängerin“, loben die Veranstalter. Karten im Vorverkauf: 25 Euro (ermäßigt: 14).
Weitere Infos und Karten im Netz unter: www.publicjazz.de.
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