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Ein Mann meint es gut und gibt einen unbeaufsichtigten kleinen Jungen auf einer Polizeiwache ab. Für den Mann geht das unerfreulich aus.
Ein 39-Jähriger in Gelsenkirchen hat einen Jungen, der unbeaufsichtigt am Hauptbahnhof Gelsenkirchen herumirrte, in die dortige Bundespolizeiwache gebracht – und danach eine unerfreuliche Überraschung erlebt. Symbolfoto: dpa
Gelsenkirchen (dpa) – Ein Mann hat einen Jungen, der unbeaufsichtigt am Hauptbahnhof Gelsenkirchen herumirrte, in die dortige Bundespolizeiwache gebracht – und danach eine unerfreuliche Überraschung erlebt. Der 39-Jährige kam am Sonntag in Begleitung seiner Frau und übergab den Beamten den sechsjährigen Jungen, der seine Mutter vermisse. Zwar lag keine Vermisstenanzeige vor, kurz darauf sei aber die Mutter vorstellig geworden, die angab, ihren Sohn in der Stadt aus den Augen verloren zu haben, berichtete die Polizei.
Gegen Mann liegt Haftbefehl vor
Eine Personalien-Überprüfung habe danach ergeben, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Er war 2023 wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Da der Mann die geforderte Summe in Höhe von 680 Euro nicht zahlen konnte, nahmen die Bundespolizisten ihn fest und führten ihn laut Polizeimitteilung „für voraussichtlich 68 Tage einer Justizvollzugsanstalt zu“.
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