
Gelsenkirchen-Schalke. Riesen-Schalke-Graffiti ziert die neue Waschstraße nahe der Veltins-Arena. Für Shell ist es die erste Anlage dieser Art in Deutschland. Der Test.
Alles so schön blau hier – all die wirbelnden Bürsten und blinkenden LED-Lichter, ja selbst der Schaum hat so etwas Königsblau abbekommen. Es platscht, es brummt und zischt: Anpfiff an der „Schalker Tanke“ – das Gemeinschaftsprojekt der beiden Gelsenkirchener Unternehmer Ender Ulupinar und Christoph Hochhäuser hat Fahrt aufgenommen. Jetzt ist auch die neue Waschstraße in Betrieb gegangen.
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Das Besondere: Die moderne Waschstraße ist die erste solche Anlage der Shell Deutschland GmbH in Deutschland. Der Konzern betritt mit dieser Pilotanlage also Neuland, ebenso wie die beiden Geschäftsleute. Der Schalker Ex-Torwart Ulupinar war bislang als Bauunternehmer, Immobilienverwalter und als Geschäftsführer des Schalker Friedhofs tätig, während Hochhäuser in der Corona-Pandemie ein Corona- und Testzentrum in Buer betrieb, zudem unterstützt sein Unternehmen Städte als Dienstleister dabei, ihren Baumbestand zu pflegen.
Nun also auch noch eine Waschstraße, die die Schalker Tanke als potenziellen neuen Fan-Treff und ihr Angebot ergänzt. Dazu zählen neben Zapfsäulen und Ladestationen blau-weiße Fan-Devotionalien im Verkaufsraum sowie auch die traditionelle Stadionwurst vor und nach dem Gang zum Fußballtempel. Angeschlossen an die Tankstelle ist außerdem ein KFC-Schnellrestaurant mit Drive-In-Schalter.
Besonderer Hingucker der Waschstraße: Das 60 Quadratmeter große Schalke-Graffito des bekannten Gelsenkirchener Künstler Beni Veltum – er hatte zuletzt US-Superstar Taylor Swift überlebensgroß auf einer Hausfassade in der Altstadt verewigt.
100 Autos befreit die moderne Waschstraße an der Daimler Straße 26 pro Stunde von dreckigen Ablagerungen, dazu gibt es auf der 5300 Quadratmeter großen Fläche, die einem Stadionrund nachempfunden ist, vier SB-Waschboxen, ausgestattet mit Hochdruckreinigern und Schaumbürsten, sowie zwölf SB-Staubsaugerplätze.
Die Preise für eine Autowäsche beginnen bei rund zwölf Euro und gehen bis 21 Euro. Ulupinar und Hochhäuser haben zum Start ein Angebot: Die teuerste Wäsche gibt es bis zum Montag, 11. November, zum Preis des Basispaketes.
Weniger als eine Handvoll Minuten braucht es, um das Auto bei einem spontanen Test von allerhand Dreck zu befreien. Es hatte seit Wochen weder Wasser noch Schaum gesehen. „Schlammpackung“ trifft es ganz gut. Von Fangesängen und einem Anpfiff zum Start des Waschvorgangs war allerdings nichts zu bemerken. Im Gegensatz zum derzeitigen Geschehen auf dem Rasen in der Arena stimmte am Ende aber das Ergebnis. Bis auf ein paar extrem klebrige Ablagerungen auf dem Dach und in den hintersten Ecken der Radkappen war das Auto sauber.
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