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Die Biathletinnen und Biathleten beim Massenstart auf Schalke
Quelle: Tim Rehbein/dpa
Die Norwegerinnen und Norweger sind bei dem Show-Event in Gelsenkirchen das Maß aller Dinge. Aber zwei deutsche Teams schaffen es diesmal unter die besten Drei.
Gelsenkirchen. Die deutschen Biathletinnen und Biathleten haben den erhofften Heimsieg bei der World Team Challenge auf Schalke knapp verpasst. Bei der 21. Ausgabe des Show-Events, das nicht zum Weltcup gehört, gewannen Karoline Offigstad Knotten und Sturla Holm Laegreid aus Norwegen mit deutlichem Vorsprung vor beiden deutschen Teams. Zuletzt hatten zweimal nacheinander Julia Simon und Fabien Claude aus Frankreich gesiegt.
Justus Strelow und Anna Weidel, die für die erkrankte Vanessa Voigt eingesprungen war, landeten mit 30,4 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Rang. Direkt dahinter kamen Philipp Nawrath und die Gesamtweltcup-Führende Franziska Preuß ins Ziel.
„Dieser Wettbewerb macht unglaublich viel Spaß, die Stimmung war ein anderes Level“, sagte Strelow nach dem Rennen im ZDF. „Am Schießstand merkt man, dass es ein extrem hektisches Rennen ist. Schon durch einen kleinen Fehler kommt man ins Hintertreffen und setzt sich dann selbst extrem unter Druck.“
Franziska Preuß während des Rennens
Quelle: Tim Rehbein/dpa
Der Deutsche Skiverband wartet seit mittlerweile acht Jahren auf einen Sieg vor heimischer Kulisse. Zuletzt gewannen 2016 Simon Schempp und Vanessa Hinz im zum Wintersport-Tempel umfunktionierten Stadion des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04.
Das Duo Preuß/Nawrath brachte sich im ersten Rennen mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe selbst in Bedrängnis. Die Bayerin hatte am Schießstand unerlaubt nachgeladen, anstatt in die Strafrunde zu gehen.
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„Irgendwie war ich noch im Weihnachts-Blues, glaube ich“, sagte Preuß zu dem Missgeschick. „Blöd natürlich. So etwas sollte nicht passieren und hat mir auch für Philipp leidgetan.“ Im Verfolgungsrennen lief es für die beiden dann besser, gegen die treffsicheren Sieger aus Norwegen hatten sie aber keine Chance.
RND/dpa
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