
Alfred Gislason hat nach dem letzten Härtetest gegen Brasilien (28:26) nochmal Dampf abgelassen. „Das Spiel ist ein Weckruf für uns“, urteilte der Bundestrainer mit ernster Miene: „Richtig stabil im Angriff waren wir nur am Ende, deshalb macht mir das schon Sorgen. Ich hätte es anders erwartet.“
Wenige Tage vor dem deutschen WM-Auftakt am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD) in Herning gegen Polen legte der Auftritt einige Baustellen offen. Grund zur Zuversicht gibt ein starker Schlussspurt, in dem das Team einen 23:26-Rückstand binnen sieben Minuten noch ummünzte.
Ohne Zechel und Birlehm ins Turnier
Deutschlands Handballer reisen am Montag ohne Kreisläufer Tim Zechel (SC Magdeburg) und Torhüter Joel Birlehm (TSV Hannover-Burgdorf) nach Dänemark. Bundestrainer Alfred Gislason strich sie aus seinem finalen WM-Kader.
Beide können aber jederzeit nachnominiert werden. Mit Birlehm war bereits im Vorfeld besprochen, dass er sich als dritter Mann in der Heimat bereithält. Dass Zechel, der für seinen verletzten Positionskollegen Jannik Kohlbacher ins erweiterte Aufgebot geholt worden war, nicht mitreist, entschied Gislason nach der Generalprobe am Samstag in Hamburg.
Quelle: ARD Text
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