
Gudrun Wischnewski, langjährige Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Gelsenkirchen/Bottrop wurde nach 23-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet. Im Musiktheater im Revier kamen bei einer Feierstunde zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden, Kultur und Gesellschaft zusammen, um sich zu verabschieden und um „Danke“ zu sagen.
Sowohl in den Reden von Vertretern der AWO, der Städte Gelsenkirchen und Bottrop als auch in den Gesprächen mit Vertreter*innen der Wohlfahrtsverbände aus beiden Städten wurden noch einmal Stationen im beruflichen Leben von Gudrun Wischnewski in Erinnerung gerufen: so z.B. das Engagement der AWO im Bereich der offenen Ganztagsgrundschule, die Gründung der AWO-Servicegesellschaft als Integrationsbetrieb, das Nachholen von Schulabschlüssen, die AWO-Fundgrube und auch die Arbeit mit Ehrenamtlichen.
Auf die Frage nach ihrem Leitmotiv während der langen Zeit als Geschäftsführerin stellte Gudrun Wischnewski heraus, dass für sie das „Wir“ immer wichtiger war als das „Ich“. Trotz mancher schwerer Entscheidung (z.B. die Schließung der Straffälligenhilfe „Die Chance“) habe ihr die Arbeit mit Menschen für Menschen immer Freude gemacht.
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