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Die Sanierung der Dortmunder Allee soll noch vor Beginn der Hochstraßensanierung in Angriff genommen werden – das fordert jetzt auch die Kamener SPD-Fraktion von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. Foto: Archiv KamenWeb.deKamen. (AG) Auch der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kamen reicht es jetzt mit der Hinhaltetaktik des zuständigen Landesstraßenbaubetriebs Straßen.NRW in Bezug auf die Sanierungen von Hochstraße und Dortmunder Allee. Nach mehreren, offenbar vergeblichen Versuchen, den Projekten eine Priorität auf der Liste des grünen Landesverkehrsministeriums zu verschaffen, geht die Fraktion jetzt in die Offensive und verlangt Antworten.
Im November teilte Bürgermeisterin Elke Kappen im Rat mit, dass die Sanierung der Hochstraße auf das Jahr 2026 geschoben wurde. Da lag es nahe, die dringend nötige Sanierung der Dortmunder Allee, die als Hauptachse für bis zu vier Jahre die Hochstraße ersetzen muss, im Vorfeld der Hochstraßensanierung in Angriff genommen wird. Im Juli wurde diese jedoch vom zuständigen Straßenbaulastträger Straßen.NRW aufgrund knapper Kassen vorerst auf Eis gelegt. Nachdem die Ratsfraktion Bündnis90/Grüne offenbar wenig erfolgreich Kontakt zu NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer aufgenommen hatte, um auf eine vorgezogene Sanierung der Dortmunder Allee zu drängen und auch die CDU-Fraktion Protest bei der Staatskanzlei einlegte, fordert jetzt auch die Kamener SPD-Fraktion „klare Aussagen vom grünen Minister“. SPD-Ratsherr Oliver Bartosch hatte noch Ende des Jahres in Düsseldorf diesbezüglich „angeklopft“, äußerte aber schon im November den Eindruck, dass das Anliegen auf der Prioritätenliste der Landesregierung eher unter „ferner liefen“ behandelt würde, so Bartosch im Rat. Jetzt macht die Ratsfraktion mit Blick auf die notwendigen Sanierungen von Hochstraße und Dortmunder Allee offiziell Druck: „Beide Straßen sind zu einer Belastung geworden“, erklärt Fraktionsvorsitzender Daniel Heidler. Gerade durch die Straßenzustände würden die Anwohner insbesondere mit zusätzlichem Lärm belästigt, ist er überzeugt. „Dass sich ein Kamener Bürger, der sich mit hoher fachlicher Expertise an den Petitionsausschuss des Landtages gewendet hat vom grünen Verkehrsministerium sinngemäß die Rückantwort bekam, ‚es laufe alles nach Plan und es würde kontinuierlich investiert'“ empfinde Heidler „als Hohn“.
„An beiden genannten Straßen warten die Menschen dringend auf Verbesserung und werden über Jahre hingehalten“, so Heidler. Für die SPD-Fraktion sei klar, dass als erstes dringend die Dortmunder Allee grundlegend saniert werden müsse. In einem zweiten Schritt müsse dann die Hochstraße folgen. „Die Dortmunder Allee kann in ihrem derzeitigen Zustand keine zusätzlichen Verkehre aufnehmen, wenn die Hochstraße vorher saniert würde“, erläutert Daniel Heidler nochmal die Prioritätensetzung. Hintergrund: Die Dormunder Allee wird voraussichtlich ein Aufkommen von täglich zwischen 21.000 und 28.000 Fahrzeugen auffangen müssen, die vorher über die Hochstraßenbrücke nach oder aus Kamen gefahren sind. „Mehrfach wurde gesagt, dass mit der Haushaltsaufstellung des Landes NRW auch Bewegung in das zugesagte und durchgeplante Projekt kommt. Es steht aber auf keiner Prioritätenliste, die veröffentlicht wurde und der Landesbetrieb Straßen kippt im Schnellverfahren etwas Asphalt in die Schlaglöcher. Da stimmt doch etwas nicht“, drückt der SPD-Ratsfraktionschef die Skepsis seiner Fraktion aus. „Da die Grünen im Kamener Stadtrat auf ihre Gespräche mit dem Grünen Minister Krischer verwiesen haben und insinuiert haben, es liefe schon alles im Sinne der Anwohner haben wir uns bisher zurückgehalten“, begründet Heidler die späte Reaktion. „Da aber auch Anfang 2025 keine Bewegung erkennbar ist, schreiben wir nun selbst den grünen Verkehrsminister an und fordern Klarheit ein. Auch grüne Minister haben Verantwortung beim Straßenbau“, so Heidler.
Archiv: CDU-Fraktion drängt mit Schreiben an Krischer auf baldige Sanierung der Dortmunder Allee
Sanierung der Hochstraßenbrücke wird auf 2026 verlegt – wird Dortmunder Allee jetzt vorgezogen?
Straßensanierung in Kamen: GRÜNE Fraktion im Austausch mit Verkehrsminister Oliver Krischer
Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten Ausgelassene Stimmung: Das „Ruhrical“ gastierte am vergangenen Wochenende das erste Mal in Kamen. Zum 30. Geburtstag haben die GSW unter allen ihren Kunden Karten für das Ruhrgebietsmusical verlost. Weitere Aktionen rund um das 30-jährige Bestehen des Energieversorgers folgen im Laufe des Jahres.
Kamen. Runder Geburtstag für die GSW: „30 Jahre Daseinsvorsorge und Engagement vor Ort“ – unter diesem Motto begehen die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Gemeinsam mit den Kunden, Bürgern und den Gesellschaftern Kamen, Bönen, Bergkamen wird der lokale Energieversorger seinen Geburtstag gebührend feiern. Neben vielen Geburtstagsaktionen für die gesamte Gesellschaft und im gesamten Versorgungsgebiet gibt es zwei weitere Gründe, um zu feiern: Mit dem neuen Sesekebad in Kamen und dem Häupenbad in Bergkamen werden in 2025 gleich zwei neue, moderne und attraktive Freizeiteinrichtungen eröffnet. Somit wird das Geburtstagsjahr ein besonderes und spannendes für den Energieversorger und die Menschen vor Ort. Denn: Das 30-jährige Bestehen möchten die GSW mit vielen verschiedenen Aktionen für und mit den Bürgerinnen und Bürgern das ganze Jahr über begehen.
Jeder Monat steht dabei unter einem anderen Fokus. Im Januar haben sich die GSW mit einem besonderen Gewinnspiel bei ihren Kundinnen und Kunden bedankt. Unter allen Teilnehmern wurden Karten für das „Ruhrical“ verlost, das am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in Kamen gastiert hat. Insgesamt 160 Kunden haben das „Musical von und für das Ruhrgebiet“ in der Konzertaula erlebt.
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Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Bundestagswahl 2025
Kamen. Am Freitag (24.01.2025) ab 09:15 Uhr lädt CDU-Bundestagskandidat Tilman Rademacher zum Gespräch ein. Am Informationsstand der CDU auf dem Wochenmarkt können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen stellen und Anliegen vorbringen.
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von Andreas Milk
Kamen. Wer als Angeklagter im Kamener Amtsgericht sitzt, muss nicht der klassische Kriminelle sein. Zwei Fälle von diesem Dienstag zeigen das – beide Male stellte der Richter das Verfahren mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft ein. Er verhängte nicht einmal eine Geldbuße. Denn die angeklagten Männer traf nach seiner Überzeugung nur eine geringe Schuld.
Fall eins: ein Kamener, der von der Arbeitsagentur noch Geld bezogen hatte, obwohl er schon nicht mehr arbeitslos war. Die Agentur selbst hatte dazu ihren Teil beigetragen: Eine Kontrollmitteilung der Sozialversicherung ging bei ihr unter. Das Arbeitslosengeld floss also weiter. Der Empfänger ist schon viele Jahre (fast) ununterbrochen berufstätig. Der Arbeitslosengeldbezug war sein erster und bislang letzter, und er versicherte glaubhaft, sich mit den Formalitäten und bestehenden Ansprüchen nicht allzu gut ausgekannt zu haben. Der Schaden ist längst beglichen – die Agentur hat ihr Geld zurück, einen geringen vierstelligen Betrag. Strafrechtlich relevant waren ohnehin nur rund 900 Euro: Diese Summe floss im Zeitraum vor der Kontrollmitteilung. Schwamm drüber und künftig besser aufpassen, war jetzt der Tenor im Gerichtssaal.
Fall zwei: ein Kamener, der vergangenen September im RE1 von Kamen-Methler nach Dortmund saß – ohne Ticket. Das hätte knapp sieben Euro gekostet. Schon zwei Mal war der psychisch kranke und unter Betreuung stehende Mann wegen Schwarzfahrens verurteilt worden. Mittlerweile besitzt er ein Deutschlandticket. Schwarzfahren „kann“ er also gar nicht mehr – es sei denn, er steigt in einen ICE oder kündigt sein Abo wieder. Auch dieses Verfahren endete ohne weitere strafrechtliche Konsequenzen.
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von Andreas Milk
Kamen. Zu den wohl widerlichsten und auch belastendsten Aufgaben der Polizei dürften Ermittlungen in Zusammenhang mit Kinderpornografie gehören. Eine Wohnungsdurchsuchung bei dem Bergkamener Amir K. (Name geändert) am 5. Oktober 2022 führte zu einer Anklageerhebung und nun auch zu einem Prozess vor dem Kamener Strafrichter. Ergebnis: eine hohe Geldstrafe.
Auf dem Handy des Mannes fanden sich seinerzeit zehn Bilder von Kindern im Kita- und Grundschulalter sowie zwei Bilder von Jugendlichen. Von diesen zwölf Aufnahmen, da waren sich Richter und Staatsanwalt mit K.s Verteidiger einig, seien wohl zehn als pornografisch einzustufen. Amir K. räumte ein, das beschlagnahmte Handy und damit die anstößigen Aufnahmen hätten ihm gehört. Sein Anwalt betonte, der Mandant habe an sich keine pädophile Neigung. Tatsächlich spricht einiges dafür, dass K. in großen Mengen Bilder aus dem Netz bezog und den wenigen pornografischen – die eher Beifang waren – keine allzu große Beachtung schenkte. Die Polizei zählte auf dem Handy im Ganzen nahezu 100.000 Bilddateien.
K.s übrige elektronische Geräte waren „sauber“. Für sein Vorstrafenregister gilt das ebenfalls. Aus Afghanistan nach Deutschland geflohen, lebt er seit gut acht Jahren hier – spricht flüssig Deutsch, hat ein festes Einkommen und legte dem Richter Zeugnisse vor, welche die Zufriedenheit mit seinen Leistungen belegen. Er habe heute regelrecht Angst vor seinem Handy – Angst, wieder auf etwas zu stoßen, das ihm schaden könnte. Sein Anwalt sagte, die Durchsuchung und die sich daraus ergebenden Ermittlungen hätten K. den „Schock seines Lebens“ beschert.
Sechs Monate Haft auf Bewährung beantragte der Vertreter der Staatsanwaltschaft – der Richter entschied anders: Amir K. muss zahlen, 90 Tagessätze à 55 Euro, 4.950 Euro also. Die Höhe eines Tagessatzes spiegelt sein Einkommen wider. Die Zahl 90 bedeutet: Die Strafe landet nicht im Führungszeugnis – das wäre erst ab 91 Tagessätzen der Fall gewesen.
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Achim Dries, CEO der VAHLE Group, freut sich darauf, durch die Mitgliedschaft seines Unternehmens im neugegründeten innoclub aktiv zur Stärkung der Innovationskraft in der Region beizutragen und den Austausch zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups zu fördern. (Foto: VAHLE)
Kamen / Stuttgart. Die VAHLE GmbH & Co. KG, weltweit agierender Systemanbieter für mobile Industrieanwendungen, ist dem innoclub beigetreten – einem exklusiven Innovationsnetzwerk in Dortmund und dem Westfälischen Ruhrgebiet. Ziel des neugegründeten innoclub ist es, Mittelständler, Konzerne und Start-ups miteinander zu vernetzen, um die Innovationskraft der Region zu stärken und zukunftsweisende Lösungen für die wirtschaftliche Transformation zu entwickeln.
„Die Mitgliedschaft im innoclub eröffnet uns die Möglichkeit, unsere Innovationskraft gezielt weiterzuentwickeln und gleichzeitig unser Netzwerk in einer der dynamischsten Regionen Deutschlands auszubauen“, erklärt Achim Dries, CEO der VAHLE Group und ergänzt: „Wir betrachten den innoclub als die ideale Plattform, um gemeinsam mit anderen Unternehmen und Start-ups neue Impulse zu setzen und durch den Austausch von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen innovative Lösungsansätze zu entwickeln.“
Als weltweit tätiger Systemanbieter bietet die VAHLE intelligente Lösungen für flexible Energie- und Datenübertragung, Positionierung und Steuerung. Die Hauptzielbranchen des Unternehmens umfassen Intralogistik, Krantechnik, Automobilproduktion, Hafentechnik und weitere Industrien. Mit dem Beitritt zum innoclub bekräftigt VAHLE sein Engagement für Innovationen in den Bereichen Digitalisierung, Dekarbonisierung, Regionalisierung und demografischem Wandel. „Unser Ziel ist es, nicht nur als Unternehmen innovativ zu sein, sondern aktiv die wirtschaftliche Transformation mitzugestalten. Im innoclub begegnen wir Gleichgesinnten, die diese Vision teilen, und erhalten Zugang zu einer sorgfältig ausgewählten Gruppe exzellenter Start-ups“, betont Dries weiter. „Gemeinsam mit unseren Expertinnen und Experten, Mentorinnen und Mentoren sowie Partnerinnen und Partnern möchten wir vielversprechende Technologien und Ideen fördern, die langfristig einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.“
Der innoclub bietet eine einzigartige Plattform für branchenübergreifende Zusammenarbeit, auf der innovative Ideen entstehen und realisiert werden können. VAHLE freut sich darauf, durch seine Mitgliedschaft aktiv zur Stärkung der Innovationskraft in der Region beizutragen und den Austausch zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups zu fördern. Die offizielle Eröffnung des innoclubs findet am 24. Januar von 13:30 bis 15:30 Uhr im TechnologieZentrum Dortmund statt und wird von Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit zahlreichen Start-ups, KMU, Corporates sowie Förderern und Unterstützern des Ökosystems gefeiert.
Zum innoclub: Der “innoclub” ist ein Projekt der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, das von mehreren lokalen Förderern unterstützt wird, um die Innovationskraft in Dortmund und dem Westfälischen Ruhrgebiet zu stärken. Im innoclub treffen etablierte Unternehmen auf eine kuratierte Auswahl exzellenter Start-ups, um sich gegenseitig zu inspirieren und Erfahrungen, Wissen, Fähigkeiten und Ressourcen miteinander zu teilen. Zu den lokalen Förderern dieses Projekts gehören die Fachhochschule Dortmund, Wirtschaftsförderung Dortmund, Technische Universität Dortmund und International School of Management.
Weitere Informationen unter: www.vahle.de
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Der Parkplatz „Stadthalle/Rathaus“ steht hinter der Familienbande Kamen in nur 300 Metern Entfernung zur Verfügung, während zwei Parkdecks im Parkhaus am Bahnhof gesperrt sind. Foto: Stadt KamenKamen. Mit der angekündigten Sanierung des Parkhauses am Bahnhof und der damit verbundenen Sperrung von zwei weiteren Parkdecks weist die Stadt Kamen auf einen Ausweichparkplatz in unmittelbarer Nähe hin: In nur etwas mehr als 300 Meter Entfernung stehen auf dem Parkplatz „Stadthalle/Rathaus“ weitere Stellplätze zur Verfügung. Der Parkplatz befindet sich östlich der Stadthalle, die Einfahrt unterhalb der Hochstraße ist von der Poststraße her erreichbar.
Mit den vorbereitenden Arbeiten am Parkhaus am Bahnhof rückt die Sanierung des Gebäudes näher: Um an den geschädigten und bereits gesperrten Parkdecks 8 und 9 weitere notwendige Untersuchungen durchführen zu können, sind seit Sonntag auch die Parkdecks 6 und 7 bis auf Weiteres nicht mehr nutzbar. Mit der eigentlichen Sanierung soll noch in diesem Jahr begonnen werden.
Die Untersuchungen sollen weitere Erkenntnisse über die Schädigungen an dem Bauwerk liefern. Entgegen Berichten in der örtlichen Tagespresse sind diese keineswegs unter anderem auf eine mangelhafte Wartung, sondern ausschließlich auf Mängel in der Konstruktion und der Bauausführung zurückzuführen. Die Parkdecks 1 bis 5 sind weiterhin ohne Einschränkungen frei befahrbar.
Archiv: Parkhaus am Bahnhof: Nächste Schritte zur Sanierung beginnen
Sanierung des Bahnhof-Parkhauses rückt zeitlich in greifbare Nähe
Parkhaus am Bahnhof hat nicht nur Probleme bei der Bausubstanz
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Von li nach r: Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale NRW, Fachbereichsleiter Mobilität, Natur und Umwelt Achim Wörmann, Landrat Mario Löhr und Dezernent Adrian Kersting freuen sich über die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Kreis. Foto: Leonie Foost Kreis Unna
Kreis Unna. Der Kreis Unna erfüllt seit 2020 weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt nun für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Kreis“.
Die Steuerungsgruppe „Fairtrade-Kreis Unna“ koordiniert die Aktivitäten zum Fairen Handel, vernetzt die Akteure innerhalb des Kreises Unna und fördert den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern.
Die Gruppe hat in den vergangenen Jahren einiges umgesetzt: Unter anderem wurden bei Kreisweiten Aktionen, wie dem „Tag des Apfels“ und dem „Fairtrademarkt“ an der Ökostation, als auch bei der Messe zur Nachhaltigen Bildung in der Sportschule Kaiserau fairen Themen und Angebote dabei. Dabei wurde beispielsweise fairer Kaffee und Tee ausgeschenkt, auch das Thema „Fairfashion“ wurde mehrmals aufgegriffen, als Themenecke, Vortrag oder Workshop. Im vergangenen Jahr wurde die faire Beschaffung von Gebrauchsgegenständen durch den Kreis Unna ausgebaut, sowie der Fairtademarkt verstetigt.
Die Mitglieder der fairen Steuerungsgruppen in den Städten und Gemeinden laden regelmäßig zum Fairen Frühstück und Austausch ein. Neue Interessierte sind immer herzlich willkommen. Faire „Best-Practice-Beispiele“ aus dem Kreis Unna sind auf der Kreisseite zu finden Fairtrade / Kreis Unna. Sie können inspirieren und zur Nachahmung einladen.
Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet dem Kreis Unna konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet der Kreis mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag.
Der Kreis ist damit eine von über 900 Fairtrade-Towns in Deutschland. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne finden sich unter www.fairtrade-towns.de. PK | PKU
Archiv: Kamen behält Fairtrade-Titel: Engagement für fairen Handel geht weiter
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Kreis Unna. Die Bezirksregierung Arnsberg hat den Doppelhaushalt für die Jahre 2025 und 2026 mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Euro genehmigt. Das Schreiben aus Arnsberg vom 17. Januar kommt erfreulich früh: Für die Kreisverwaltung ist die Zeit der vorläufigen Haushaltsführung damit schnell beendet.
„Dass ein Doppelhaushalt mit einem solchen Volumen so unmittelbar genehmigt wird, ist mit Sicherheit auch auf die gute Arbeit unserer Verwaltung zurückzuführen“, so Kreisdirektor und Kämmerer Mike-Sebastian Janke. „Damit können die im Haushalt definierten Projekte und Maßnahmen unverzüglich beginnen. Gerade für notwendige Ausschreibungen ist es sehr wirtschaftlich, direkt zu Beginn des Jahres Ausschreibungen vorantreiben zu können.“
In ihrem Schreiben weist die Bezirksregierung mit Blick auf die Kreisumlage und besonders die differenzierten Kreisumlage aber auch deutlich darauf hin, „sämtliche Möglichkeiten der Haushaltsverbesserung zu nutzen und insbesondere zusätzliche Aufwendungen zu vermeiden.“
Die Kämmerei hatte bereits Einsparungen gegenüber den Eckdaten identifizieren können: Für 2025 ergaben sie Einsparungen in Höhe von 1,13 Millionen Euro, für 2026 rund 4,62 Millionen Euro im Rahmen der Allgemeinen Kreisumlage. Auch die Zahllast der Differenzierten Kreisumlage konnte für 2025 und 2026 um rund 0,44 Millionen Euro gesenkt werden.
„Wir wissen, dass die Zahllast für unsere Städte und Gemeinden weiterhin hoch ist. Unsererseits kann ich versprechen, dass wir mit größter Disziplin wirtschaften werden, aber wir sind auch von Faktoren abhängig, die wir nicht beeinflussen können“, so Janke. PK | PKU
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Kamen. Eine bislang unbekannte männliche Person ist am Donnerstag (01.08.2024) zwischen 21:15 Uhr und 21:20 Uhr in einer Taxizentrale an der Ostenmauer in Kamen erschienen. Die unbekannte männliche Person entwendete innerhalb der Räumlichkeiten ein auf einem Tisch abgelegtes Smartphone und entfernte sich anschließend in einem grünen Kleinwagen von der Örtlichkeit.
Auf Beschluss des Amtsgerichtes Hamm veröffentlicht die Polizei jetzt Fahndungsbilder des tatverdächtigen Mannes.
Hier der Link zum Fahndungsportal der Polizei NRW mit den Lichtbildern: https://polizei.nrw/fahndung/157193
Hinweise zur Ergreifung des unbekannten Mannes bitte an die Polizei in Kamen unter 02307 921 3220 oder an die Polizei Unna: 02303 921 0 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
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Kamen. Seit Mitte Januar erhalten rund 18.600 Bürgerinnen und Bürger Post von der Stadt Kamen: Rund 16.500 Bescheide über Grundbesitzabgaben, 2.900 Hundesteuerbescheide und circa 800 Gewerbesteuervorauszahlungsbescheide sind der Post übergeben worden.
Die betroffenen Bürger, die bis zum 29. Januar noch keinen Bescheid erhalten haben, werden gebeten, sich bei der Stadtverwaltung zu melden. Ansprechpersonen sind Frau Goldbaum für Grundbesitzabgaben unter der Rufnummer 148-2501, Herr Klasing in Gewerbesteuerangelegenheiten unter 148-2502 und Frau Bartel zur Hundesteuer unter 148-2505.
Darüber hinaus teilt die Stadt Kamen mit, dass der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Unna damit beauftragt ist, einen qualifizierten Miet-spiegel für die Stadt Kamen aufzustellen. Daher wird den Grundsteuerbescheiden auch in diesem Jahr ein Fragebogen beigefügt. Die Teilnahme ist freiwillig und nicht erforderlich für zum Beispiel selbst genutzte Immobilien.
Weiterhin sind Informationen zum Grundsteuerbescheid mit häufigen Fragen und Antworten zur neuen Grundsteuer ab 2025 beigefügt
Archiv: Kamen auf den Spitzenplätzen – leider nur bei der Grundsteuer B.
Entscheidung im Rat: Kamen liegt jetzt bei Grundsteuer B mit Bönen an vorderster NRW-Front
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In Kamen-Mitte finden die Seniorensprechstunden im Freizeitzentrum Lüner Höhe von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr an folgenden Terminen statt: 15. Januar, 19. Februar, 19. März, 16. April, 21. Mai, 18. Juni und 16. Juli 2025.
Kamen. Seniorinnen und Senioren können sich weiter auf einen bewährten Service verlassen: Auch im neuen Jahr bietet die Seniorenbetreuung der Stadt Kamen ihre Sprechstunden in den Stadtteilen an. Jetzt stehen die Termine für die erste Jahreshälfte fest.
Der Service in den Stadtteilen findet über die bestehende Seniorenberatung hinaus während der Servicezeiten im Rathaus statt. „Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, sich von der Seniorenbetreuung zu Hause besuchen zu lassen“, berichtet Markus Fallenberg, Seniorenbeauftragter der Stadt Kamen. Die Themenpallette, die während der Beratung angesprochen werden kann, ist breit. Sie betrifft alle Fragen rund ums Älterwerden – wie zum Beispiel die soziale Sicherung im Alter (Wohngeld, Grundsicherung im Alter), Schwerbehindertenangelegenheiten (Erstanträge oder Verschlimmerungsanträge, Parkausweise für Behinderte, Vergünstigungen für schwerbehinderte Menschen), Vorsorgevollmacht, Betreuungs-verfügung und Patientenverfügung, Hilfe und Pflege sowie vieles mehr.
Die Sprechstunden in den Stadtteilen von Kamen finden in Kamen-Methler am Dienstag, 4. Februar, und Dienstag, 3. Juni in der Zeit von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Bürgerhaus Methler sowie
in Kamen-Heeren-Werve am Donnerstag, 13. Februar, in der Zeit von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Stadtteilbüro (Mittelstraße 14, Heeren-Werve) statt.
In Kamen-Mitte werden im Freizeitzentrum Lüner Höhe in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr folgende Termine zur Sprechstunde angeboten:
15. Januar, 19. Februar, 19. März, 16. April, 21. Mai, 18. Juni und 16. Juli 2025.
Die Termine können auch auf der Homepage der Stadt Kamen unter dem Bereich Senioren heruntergeladen werden.
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Platz 1 geht an Andrea Foltys – Gewinnerin des Fotowettbewerbs „#kamenliebe“
Kamen. Die Kamener Winterwelt war zur vergangenen Weihnachtszeit um eine strahlende Attraktion reicher: Der Fotopoint mit dem Schriftzug „#kamenliebe“, umrahmt von über 60 Weihnachtsbäumen und einem beeindruckenden Lichtsystem, verwandelte den Alten Markt in eine Bühne für das erste Fotogewinnspiel der KamenerOriginale in Zusammenarbeit mit der Stadt Kamen und lokalen Sponsoren.
Die Mitglieder der Kamener Interessengemeinschaft e.V. (KIG) sponsorten die Weihnachtsbäume, die von Gärtnerei Scharrenbach geliefert wurden. Diese schmückten nicht nur den Fotopoint, sondern trugen auch zur festlichen Dekoration der gesamten Fußgängerzone bei. Für die eindrucksvolle Beleuchtung sorgten Lichttraversen von Smartlite Kamen, die den Fotopoint und den Telgmann-Brunnen in stimmungsvolles Licht tauchten. Der Fotopoint #Kamenliebe wurde mit freundlicher Unterstützung der Firma Oelkers Fenstertechnik aus Südkamen realisiert, die ihre Zeit und Kreativität für dieses besondere Projekt zur Verfügung stellte.
Die Resonanz war überwältigend: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, ihre schönsten Momente vor der beeindruckenden Kulisse festzuhalten und am Wettbewerb teilzunehmen.
„Die Unterstützung der Kamener Geschäftsleute und der Verwaltung war großartig“, betonte René Hanck von den KamenerOriginalen. Ein besonderer Dank galt Ralph Bisdorf von Foto & Video Bisdorf, der als Hauptsponsor des Wettbewerbs nicht nur einen großartigen Hauptpreis – ein Fotoshooting – zur Verfügung stellte, sondern auch 10 weitere Preise im Gesamtwert von fast 1.000 Euro beisteuerte.
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Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Bundestagswahl 2025
CDU-Bundestagskandidat Tilman Rademacher – Foto: Tomas da SilvaKreis Unna. „Die Kommunen im Kreis Unna brauchen endlich eine echte Perspektive bei der Altschuldenhilfe. Die jüngsten Entwicklungen auf Bundesebene sind mehr als enttäuschend“, erklärt Tilman Rademacher, CDU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Unna I und Mitglied im Kreistag Unna.
„Bundeskanzler Olaf Scholz scheint die Kommunen zum Narren halten zu wollen. Dreieinhalb Jahre hatte er Zeit, einen tragfähigen Vorschlag zur Lösung der Altschuldenproblematik vorzulegen – doch passiert ist nichts“, ärgert sich Rademacher. „Jetzt präsentiert sein Parteifreund, Finanzminister Jörg Kukies, einen Entwurf, der aber mit keinem einzigen Euro im Bundeshaushalt unterlegt ist. Das ist nichts weiter als eine Wahlkampfinszenierung – durchschaubar und gleichermaßen enttäuschend. Wir brauchen vor Ort keine Nebelkerzen, sondern echte Hilfe!“
Dass es auch anders geht, zeige die nordrhein-westfälische Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst. „In NRW werden die Herausforderungen der Kommunen ernst genommen. Die CDU-geführte Landesregierung hat nicht nur die Bedeutung des Themas erkannt, sondern auch konkrete Maßnahmen ergriffen, um eine nachhaltige Lösung zu ermöglichen“, betont der CDU-Politiker aus Bönen.
„Das Land stellt in diesem Jahr erstmals und danach jährlich 250 Millionen Euro aus eigenen Mitteln zur Verfügung, um die Altschuldenproblematik zu bewältigen und die Planungssicherheit der Kommunen zu stärken“, so Rademacher weiter.
„Während der Bund nur leere Versprechungen macht, schafft NRW eine echte Perspektive. Das verdient Anerkennung und sollte auf Bundesebene Nachahmung finden. Das gilt für jede künftige Bundesregierung“, betont CDU-Bundestagskandidat Tilman Rademacher abschließend.

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