
Medienblog
#Dortmund – #Gelsenkirchen (ots)
Gestern Nachmittag (21. Januar) überprüften Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof eine Minderjährige. Die Mitnahme zur Dienststelle verweigerte sie jedoch und wehrte sich dagegen.
Gegen 17:35 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei zu einem Fahrgelddelikt im Hauptbahnhof Dortmund gerufen. Hierbei soll eine 16-Jährige einen Regionalexpress von Gelsenkirchen nach Dortmund genutzt haben, ohne einen gültigen Fahrschein vorzuweisen. Aufgrund dieser Vorwürfe wollten die Einsatzkräfte die Identität der Jugendlichen feststellen. Da sich diese jedoch äußerst aggressiv und unkooperativ verhielt, führten die Polizisten sie der Dienststelle am Hauptbahnhof zu. Hiergegen wehrte sie sich jedoch so enorm, dass sie zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert wurde. Dabei zog sich die Deutsche eine blutige Lippe zu. Anschließend wurden weitere Unterstützungskräfte angefordert. Die Aggressorin versuchte die Beamten anzuspucken. Plötzlich klagte die Minderjährige über Luftnot und kollabierte. Die Uniformierten reagierten sofort und alarmierten einen Rettungswagen. Die Gelsenkirchenerin erlangte wenig später wieder das Bewusstsein, so dass eine medizinische Versorgung nicht mehr von Nöten war.
Auf dem Weg zur Bundespolizeiwache wehrte sich die 16-Jährige erneut, leistete Widerstand und sperrte sich gegen die Laufrichtung. Die Jugendliche ist bereits in der Vergangenheit mehrfach in Erscheinung getreten. Die Polizisten nahmen Fingerabdrücke und fertigten Lichtbilder von ihr. Anschließend konnte diese, nach Rücksprache mit ihrer Erziehungsberechtigten, die Dienststelle verlassen.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichens von Leistungen ein.
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