Gelsenkirchens bekannte Skulptur: Diese Neuigkeiten gibt es – WAZ | Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Redakteurin Lokal
Gelsenkirchen. Vandalismus und Schmutz: Die Stele „Gelsenkirchener Prisma“ in der Innenstadt war arg in die Jahre gekommen. Diese guten Nachrichten gibt es nun.
Sie gehört seit mehr als drei Jahrzehnten zum Bild der Innenstadt: Die Stele „Gelsenkirchener Prisma“ überragt den Neumarkt nunmehr schon seit 1994 um viele Meter. Die Skulptur, gefertigt nach einem Entwurf des Künstlers LIT Fischer, war mit der Zeit arg in die Jahre gekommen, Vandalismus, Schmutz und schließlich auch das Wetter haben dem Prisma immer wieder und immer weiter zugesetzt – es musste dringend instand gesetzt werden. Ende Februar wurde das Objekt eingerüstet, die Arbeiten konnten beginnen. Pünktlich zum großen Stadtjubiläum konnte die umfangreiche Restaurierung des Gelsenkirchener Prismas nun abgeschlossen werden.
Die Lichtinstallation wurde in den vergangenen Wochen gesäubert, die alten Glasscheiben durch neue ersetzt und eine neue LED-Technik installiert. Die Restaurierung sei in enger Abstimmung mit LIT Fischers Weggefährten und Architekten Peter Brdenk erfolgt, heißt es seitens der Verwaltung. Dabei habe unter anderem ein neues Verfahren entwickelt werden müssen, um die Scheiben zu produzieren, da das alte Verfahren von der Industrie nicht mehr angewendet wird.
Sie wollen keine Nachricht aus Gelsenkirchen verpassen? Abonnieren Sie hier unseren täglichen Newsletter. Mehr aus unserer Lokalredaktion gibt es auf unseren Facebook– und Instagram-Kanälen. Abonnieren Sie auch unser tägliches, kostenloses News-Update auf WhatsApp. Oder besuchen Sie die WAZ Gelsenkirchen jetzt auf TikTok.
Die Kosten der Restaurierung (Ende 2023 wurden sie auf 160.000 Euro beziffert) hat die Sparkasse Gelsenkirchen zur Hälfte mitgetragen, die seinerzeit das Kunstwerk der Stadt – anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Sparkasse – zum Geschenk machte. Das Besondere am Gelsenkirchener Prisma: Am Tage scheint sich die Lichtplastik zu bewegen, hervorgerufen durch das natürliche Licht, bei Nacht sorgen Leuchtstoffröhren hinter jeder Glasscheibe für künstliche Beleuchtung, die in einer bestimmten Reihenfolge an- und ausgeschaltet werden können.
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Das Gelsenkirchener Prisma ist ein integraler Bestandteil der City und ein echter Hingucker für die Menschen, die hier leben oder einkaufen“, so Oberbürgermeisterin Karin Welge. „Besonders freut mich, dass es gelungen ist, mit moderner Technik die originale Leuchtwirkung wieder herzustellen.“
Weitere Informationen gibt es im Netz unter gelsenkirchen.de/stadtkunst
Kennen Sie schon unsere PLUS-Inhalte?
Jetzt WAZ testen
Kennen Sie schon unsere PLUS-Inhalte?
Jetzt WAZ testen
Aktuelle Nachrichten und Hintergründe aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport – aus Essen, Deutschland und der Welt.
Kennen Sie schon unsere PLUS-Inhalte?
Jetzt WAZ testen

source

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*