CSD in Gelsenkirchen abgesagt: Abstrakte Bedrohungslage – Mannschaft Magazin


Der Christopher Street Day in Gelsenkirchen ist kurz vor dem geplanten Start wegen einer abstrakten Bedrohungslage abgesagt worden. Die Veranstalter hätten diese Entscheidung eigenständig getroffen, sagte ein Polizeisprecher auf dpa-Anfrage. Um was genau es sich bei der «abstrakten Bedrohungslage» handele, könne man angesichts laufender Ermittlungen aber nicht sagen. Zuvor hatte die Westfälische Allgemeine Zeitung» (WAZ) über die Absage berichtet.
Weiter heißt es seitens des Veranstalters: „Es wurde darum gebeten, den Demo-Zug abzusagen. Das Straßenfest hätte laut Polizei stattfinden können. Die Polizei war sehr kooperativ und hat uns mehr als unterstützt.“ Die Entscheidung, den CSD abzusagen, sei gemeinschaftlich mit den anwesenden Kooperationspartnern beschlossen worden
In mehreren Städten waren am IDAHOBIT CSD-Veranstaltungen der queeren Community geplant. In Gelsenkirchen hatten die Veranstalter laut Polizei bis zu 600 Teilnehmende angemeldet.
Unbekannte hatten es kurz vor dem Christopher Street Day in Flensburg auf zwei Regenbogen-Banner abgesehen: Nach Angaben der Polizei wurden die Banner in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zerstört. Die Hintergründe der Tat seien bislang unklar, heisst es. Der Staatsschutz ermittelt.
Der Christopher Street Day findet jedes Jahr in vielen Städten in aller Welt statt und erinnert an Ereignisse am 28. Juni 1969 in New York: Polizeikräfte stürmten damals die Bar «Stonewall Inn» in der Christopher Street und lösten dadurch mehrtägige Proteste von Schwulen, Lesben und trans Menschen aus. Der CSD soll an ihre Rechte erinnern
«Fast alle meine Freunde in der Armee sind bereits tot» – Zehntausende Tote, kaputte Städte, verwüstete Landschaften – 2014 besetzte Russland völkerrechtswidrig die Krim und führt nun Krieg gegen die gesamte Ukraine (MANNSCHAFT Interview).
Mpox wird vor allem bei Sex unter Männern übertragen. Zuletzt nahmen die Infektionen in Deutschland wieder etwas zu. Doch bislang herrscht unter Beobachter*innen keine Alarmstimmung.
Auf dem Hafenplatz in Münster gibt es ein nicht zu übersehendes Zeichen für Toleranz und Vielfalt: ein Zebrastreifen in Regenbogenfarben. Eingeweiht wird er an diesem Freitag von Oberbürgermeister Markus Lewe.

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