Gelsenkirchen: Ermittlungen wegen Gefahrenlage beim CSD – Radio Emscher Lippe


Veröffentlicht: Montag, 19.05.2025 09:25

Nach der Absage des Christopher Street Days in Gelsenkirchen bleiben noch einige Hintergründe unklar.

Es laufen aktuell Ermittlungen auch im Gelsenkirchener Polizeipräsidium. Der Veranstalter hatte am Samstag den CSD in der Innenstadt kurzfristig abgesagt. Die Polizei hatte zuvor auf eine abstrakte Gefahrenlage hingewiesen. Zur Absage der angemeldeten Veranstaltung habe man aber nicht geraten, sagte uns ein Polizeisprecher. Eigentlich wollten am Samstag queere Menschen gegen Diskriminierung in Gelsenkirchen auf die Straße gehen. Es war eine Demo vom Margarethe-Zingler- zum Heinrich-König-Platz und ein Straßenfest geplant. Veranstalter ist das "together gelsenkirchen" – ein Jugendtreff für queere Menschen. Die Gefahrenlage soll sich am Samstag nicht speziell gegen Gelsenkirchen gerichtet haben, sondern gegen einen CSD in NRW. Der Christopher Street Day in Mönchengladbach fand zwar statt, die Demo wurde aber abgesagt. 
Gelsenkirchen In Gelsenkirchen wollen heute Lesben, Schwule, Bi – und Transsexuelle gegen Diskriminierung auf die Straße gehen.
Gelsenkirchen Oberbürgermeisterin Karin Welge hat die Attacke gegen einen Teilnehmer des Christopher Street Day in Gelsenkirchen verurteilt.
Gelsenkirchen Ein Teilnehmer des Umzugs ist nach eigener Aussage mehrfach angegangen worden – und fühlt sich von der Polizei im Stich gelassen.

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