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Üble Breitseite gegen Essen. Ein Inder lässt kein gutes Haar an der Ruhrpott-Stadt. Und erntet sofort Reaktionen.
Das ist die Stadt Essen
Industrie- und Kioskkultur, Baldeneysee und ehrliche Malocher-Vibes. Zwischen Hoch- und Subkultur hat die Uni-Stadt Essen so einiges zu bieten. Doch beim ersten Anblick ist offenbar nicht jeder verzaubert.
Akshay aus Indien hat der Ruhrpott-Stadt einen Besuch abgestattet und dabei reichlich ausgeteilt. Die Antwort auf den Comedian aus der Meme-Werkstatt von „essen diese“ ließ nicht lange auf sich warten.
Wie zuvor schon in Duisburg und Dortmund beginnt die Tirade des indischen Comedians bereits bei der Ankunft am Hauptbahnhof: „Essen ist, wo die Leute wohnen, die es in Düsseldorf nicht geschafft haben, weil ihre Kreditwürdigkeit auf Gelsenkirchen-Level ist.“ Dass Akshay im Essener Video auch noch die Nachbarstadt angreifen muss, nimmt man dort missmutig zur Kenntnis: „Gelsenkirchen-Verbot für den Spruch“, heißt es in der Kommentar-Spalte zum Video.
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Doch es geht noch weiter. „Die schönsten Sehenswürdigkeiten Essens sind die Städte in hundert Kilometern Entfernung“ und „Essen war einst eine Industriestadt. Alles Kohle und Stahl. Jetzt ist es kalt und still.“
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Und dann staunt Akshay noch über das Sprichwort „Hier wird malocht“ und muss mit Erschrecken feststellen, „dass es bedeutet ‚arbeiten bis zum Tod‘.“ Das Fazit des Inders: „Essen ist so tot, ich brauchte einen Inhalator, um mich lebendig zu fühlen.“
Die meisten Essener wissen die beißende Satire mit Humor zu nehmen: „Ich hab mich so kaputtgelacht in der U-Bahn“, schreibt einer in der Kommentar-Spalte. „Der Cousin ist einen Tag da, hat’s komplett gerafft. Prost Mahlzeit“, gibt ein anderer zu Protokoll. Der nächste versucht sich mit einem weiteren Seitenhieb: „Ich lebe und arbeite in Essen. Das Beste an der Stadt? Essen bedeutet Essen (Essen means ‚food‘)“.
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Die Macher von „essen diese“ wollen den kleinen Rundumtausch jedoch so nicht stehen lassen und fordern mit Augenzwinkern: „Komm Kaiserpark ohne treten.“ Einstecken kann man im Ruhrpott eben. Die Runde geht dann wohl am Ende doch an Essen.
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