Martinszug in Gelsenkirchen-Buer findet statt – aber es gibt diese Änderungen – WAZ


Die dunkle Jahreszeit hat begonnen – und damit auch die Zeit der typischen Herbst-/Winter-Feiertage. Einer davon ist St. Martin, und wie in jedem Jahr werden rund um den 11. November, den Martinstag, wieder zahlreiche Kinder mit Laternen in den Händen um die Häuser ziehen und Martinslieder singen. Auch in der katholischen Kirchengemeinde St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer findet wieder ein Martinszug statt, und zwar am Freitag, 7. November. Der fällt allerdings 2025 eine Nummer kleiner aus als in den Vorjahren.
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Im vergangenen Jahr war es noch ein „XXL-Umzug“ gewesen: Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Pfefferackerstraße hatten die Martinsgeschichte vorgelesen, der heilige Martin hatte seinen Mantel geteilt, und dann ging es in einem großen Zug durch fast ganz Buer zur Domplatte. Dort gab es zum Abschluss ein Martinsfeuer sowie Brezeln und Heißgetränke.
So groß wird es in diesem Jahr nicht – und das liegt auch an den verschärften Auflagen, die mittlerweile für Großveranstaltungen gelten. So hätte die Domplatte unter anderem mit Durchfahrtsperren gesichert werden müssen, und auch die Kosten für die Beschilderung entlang des Weges (etwa „Durchfahrt verboten“ für Autos) seien enorm hoch, teilten die Veranstalter mit.
Und so steht in diesem Jahr die St. Urbanus-Kirche im wahrsten Sinne des Wortes im Mittelpunkt des Zuges. „Wir starten um 17 Uhr in der Kirche“, sagt Propst Markus Pottbäcker, „dort wird es ein klassisches Martinsspiel geben, und es werden natürlich auch Lieder gesungen.“ Danach ziehen die kleinen und große Teilnehmer hinter einem St. Martin auf seinem Pferd – der genau genommen eine „St. Martina“ ist – über die Domplatte und die Hochstraße zum Michaelshaus. „Dort wird es dann ein Martinsfeuer geben, es gibt Brezeln, Würstchen und heiße Getränke“, sagt Co-Organisator Björn Tondorf. „Jeder, der mitmachen will, ist herzlich willkommen – und wir freuen uns natürlich besonders über ganz viele Laternen, die den Weg hinter dem heiligen Martin erleuchten.“
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