Gelsenkirchen: Diebe bohren großes Loch in Tresorraum einer Bank – WELT


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Es ist ein Coup wie in einem Film: Unbekannte haben sich über Weihnachten in den Tresorraum einer Gelsenkirchener Bank gebohrt, in dem sich Schließfächer befinden. Entdeckt wurde das Loch erst am Montagmorgen.
Einbrecher haben in Gelsenkirchen „die Ruhe der Weihnachtstage genutzt“, um den Tresorraum einer Bank aufzubohren und Wertschließfächer zu durchsuchen. Das teilte die zuständige Polizei am Montagmorgen mit. Die Höhe des Schadens war demnach noch unklar.
Der oder die Bankräuber verschafften sich offenbar von einem Parkhaus aus Zugang zu der Sparkasse und bohrten mit einem großen Bohrer ein Loch in den Tresorraum, durch das sie anschließend auch mit der Beute entkamen.
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Der Einbruch flog Montagfrüh durch einen Einsatz der Feuerwehr auf. „Mutmaßlich hat der Staub, der beim Bohren entstanden ist, den Brandmeldealarm ausgelöst“, sagte ein Polizeisprecher der „Bild“-Zeitung. Die Diebe sollen demnach mit Wasser gearbeitet haben, um den Staub zu reduzieren. Der Sprecher schließt deshalb darauf, dass die Einbrecher über „technisches Verständnis“ verfügen müssen.
Daraufhin durchsuchten Einsatzkräfte das Bankgebäude und stießen auf das Loch im Keller. Beamte sicherten Spuren und suchen nun Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Geräusche gehört oder Beobachtungen gemacht haben.
Der Einbruch erinnert an den spektakulären Diebstahl im Jahr 2013 in Berlin-Steglitz. Damals hatten mehrere Täter ebenfalls ein Loch durch die Außenwand des Tresorraums der Volksbank-Filiale gebohrt. Zuvor hatten sie einen Tunnel gegraben. Bei dem Raub wurde der Inhalt von etwa 300 Schließfächern gestohlen. Der Wert der Beute soll laut Polizei bei rund zehn Millionen Euro liegen.
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