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Herbert Reul (CDU) wird nun deutlich – es geht um den Sparkassen-Raub in Gelsenkirchen. Neue Details kommen ans Licht.
Spektakulärer Bankeinbruch in Gelsenkirchen
Ein spektakulärer Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen sorgt für Schlagzeilen: Die Täter entkamen mit einer millionenschweren Beute und sind auf der Flucht.
Nun war der Millionen-Coup aus Gelsenkirchen auch Thema im Landtag. Bei einer Sondersitzung des Innenausschusses informierte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstag (13. Januar) über den Stand der Ermittlungen – dabei kamen irre Details ans Licht.
Die Täter erbeuteten Ende Dezember eine millionenschwere Summe und sind seitdem auf der Flucht. Mit 230 Ermittlern arbeitet die Polizei unter Hochdruck daran, die Tat aufzuklären und die Verantwortlichen zu finden – der Schaden könnte sich im dreistelligen Millionenbereich bewegen. Die Täter drangen über ein Parkhaus in den Tresorraum ein, nachdem sie ein großes Loch in die Wand gebohrt hatten. Fast alle der 3.250 Kundenschließfächer wurden aufgebrochen, was eine riesige Menge Spuren hinterließ.
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„Auf jedem dieser Gegenstände könnten relevante Spuren sein“, erklärte Innenminister Herbert Reul (CDU). Zudem müssen 10.000 Stunden Videomaterial und 8 Terrabyte an Daten auf mögliche Hinweise untersucht werden. Die Polizei Gelsenkirchen steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Die akribische Analyse der Beweisstücke und Videos kann entscheidend sein, um den Tathergang zu rekonstruieren. Laut Reul gebe es eine „riesige Bereitschaft“ unter den Beamten, den Fall aufzuklären. Der Anspruch sei klar: „Das Ding klären wir auf.“
Die unbekannten Täter erschlichen sich Zugang zur Sparkasse im Stadtteil Buer und gingen gezielt vor. Sie bohrten ein Loch in die Wand und plünderten den Tresorraum. Der genaue Wert der Beute wird noch ermittelt, erste Schätzungen sprechen von einem Schaden im zweistelligen Millionenbereich, doch auch ein dreistelliger Millionenbetrag scheint möglich.
Die Polizei Gelsenkirchen hofft, durch die detaillierte Spurensicherung sowie die Auswertung riesiger Datenmengen entscheidende Hinweise auf die Täter zu erhalten. Der Fall hat deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt und stellt die Ermittler vor eine der aufwändigsten Untersuchungen der letzten Jahre. Die Beamten sind fest entschlossen, die Verantwortlichen zu fassen.
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Mit dem Fall Gelsenkirchen rückt erneut die Sicherheit von Kundenschließfächern und besonders gefährdeten Bankfilialen in den Fokus. Die Ermittlungen bleiben spannend, während die Täter auf der Flucht sind und das Dimensionen immer größere Ausmaße annimmt. (mit dpa)
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