
Die Ära von Giuseppe Spota in Gelsenkirchen wird so enden, wie sie zum Start der Spielzeit 2019/20 begonnen hat: mit seiner Choreografie „End?!“. Diese ist Bestandteil des Tanzabends „Il gran finale“, der an diesem Samstag, 7. März, im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier seine Premiere feiert. Das Publikum hat dann sowie bei sechs weiteren Aufführungen, die noch bis Ende Juni folgen werden, eine der letzten Chancen, sich in gebührender Form vom langjährigen Direktor der MiR Dance Company zu verabschieden.
Drei sehr unterschiedliche Choreografien werden an diesem Samstag ab 19 Uhr im Großen Haus zu einem spannenden Gesamtpaket des zeitgenössischen Tanzes zusammengebunden. Hier erhält die Company noch einmal die Möglichkeit, ihre große Klasse und Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen.
Zum Auftakt des Abends wird „ORT“ von Antonio de Rosa und Mattia Russo serviert, den beiden Choreografen des in Madrid ansässigen Kor’sia-Kollektivs. Schauplatz ist eine Bushaltestelle im Niemandsland. Hier treffen Menschen aufeinander und verbringen eine von Anfang an begrenzte Zeit miteinander oder auch nur nebeneinander, bis es sie weitertreibt.
Der junge niederländische Artist und Choreograf Ivar van Woenzel, der an der legendären Codarts in Rotterdam Circus Arts studierte, zeigt mit „s-now-s“ ein virtuoses Stück zwischen Tanz und Neuem Zirkus. Van Woenzels bevorzugte Disziplin ist die Laufkugel. 14 schneeweiße Kugeln werden von den Tänzerinnen und Tänzern der MiR Dance Company mit spektakulärer Artistik zum Tanzen gebracht.
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Weitere Aufführungen von „Il gran finale“ nach der Premiere am Samstag folgen dann am 15. März (18 Uhr), 10. April, 3. und 18. Juni (jeweils 19.30 Uhr) sowie am 14. und 28. Juni (jeweils 18 Uhr). Karten ab 16 Euro gibt es an der Theaterkasse am Kennedyplatz sowie unter 0209 40 97 200.
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