Keine Sabotage: Durchtrenntes Kabel an Gelsenkirchener Bahnstrecke war Vandalismus – WDR


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WDR 00:27 Min. Verfügbar bis 14.04.2028
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Ein Polizeisprecher sagte, nach jetzigem Stand der Ermittlungen sehe man keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund. Von einer gezielten Sabotage gehe man nicht aus. Die weiteren Ermittlungen müssen zeigen, ob es sich um Vandalismus handelt oder ob Kabeldiebe am Werk waren.
Unbekannte hatten in Gelsenkirchen Kabel an einer Bahnstrecke durchtrennt. Deswegen war der Hauptbahnhof am Dienstagmorgen nicht mit allen Zügen befahrbar – es kam zu Verspätungen von etwa 20 Minuten im Fernverkehr, aber auch zu Änderungen im Zugverlauf. Der Staatschutz ermittelt – auch, weil Sabotage nicht ausgeschlossen werden konnte.
Betroffen waren ICs und ICEs: Diese konnten nicht in Recklinghausen Hbf, Gelsenkirchen Hbf und Oberhausen Hbf halten. Die Bahn hatte zeitweise auf einigen Strecken einen Service durch Ersatzbusse angeboten. Betroffen waren der RE2, RE3, RE42, die RB32, RB46 und S2
Schon nach kurzer Zeit – etwa seit dem späten Dienstag Vormittag – konnten in dem Streckenabschnitt wieder alle Züge normal fahren. Die Vandalismusschäden waren zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr der Grund für Verspätungen.
Die Bahn teilt mit, dass seit 2023 die Zahl der Metalldiebstähle wieder leicht zugenommen hat. Im langfristigen Mittel seien sie jedoch deutlich zurückgegangen. 2024 gab 530 Fälle. Im Jahr 2013 habe es allerdings noch 3.200 gegeben. Der Schaden habe zuletzt bei rund sieben Millionen Euro gelegen.
WDR 15.04.2026 00:22 Min. Verfügbar bis 14.04.2028 WDR Online
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Sendung: WDR Fernsehen, WDR aktuell, 14.04.2026, 12:45 Uhr
Sendung: WDR.de, Keine Sabotage bei Kabelschaden am Hbf Gelsenkirchen, 15.04.2026, 15.45 Uhr
Die Schäden an Kabeln an einer Bahnstrecke in Gelsenkirchen sind nicht durch Sabotage entstanden. Das ergaben Ermittlungen.

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