
Die Sportvereine in Gelsenkirchen erhalten über den Stadtsportbund Gelsensport aus der sogenannten NRW-Sportmilliarde rund 2,82 Millionen Euro für ihre vereinseigenen Sportstätten. Das hat die schwarz-grüne Landesregierung im Sportausschuss des Landtags bekannt gegeben.
Insgesamt stehen dem Stadtsportbund 2.821.296 Euro zur Verfügung. Mit dem Geld sollen Ausbau und Erneuerung der Vereinssportanlagen finanziert werden – etwa neue Duschen, sanierte Hallenböden oder modernisierte Außenanlagen. Wofür genau die Mittel eingesetzt werden, entscheiden die Vereine selbst.
„Die Millionenförderung zeigt, wie ernst wir in NRW die Sportförderung nehmen“, sagte die Gelsenkirchener Grünen-Landtagsabgeordnete Ilayda Bostancieri. Sport bringe Menschen zusammen und mache in modernen Sportstätten „am meisten Spaß“, so Bostancieri.
Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen des Bundes. Von dem NRW-Anteil hat die Landesregierung 200 Millionen Euro direkt für Stadt- und Kreissportbünde reserviert, damit diese in ihre lokalen Sportstätten investieren können. Nach Angaben der Landesregierung erhalten die Vereine damit nun fast dreimal so viele Mittel für moderne Sportanlagen, wie die Kommunen im Jahr 2025 für die Sportförderung bekommen haben. Die Verteilung der Gelder erfolgt auf Basis der Sportpauschale von 2025, multipliziert mit dem Faktor 2,78.
Vor Kurzem gab es schon eine gute Nachricht für eine Gelsenkirchener Sportanlage aus Berlin. Für die Sanierung der Sportanlage Löchterheide in Buer erhält die Stadt Gelsenkirchen 900.000 Euro aus dem Förderprogramm des Bundes für Sanierung von Sportstätten.
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