
Das Kraftwerk Scholven war laut Uniper in den 1960er Jahren das größte Steinkohle-Kraftwerk Deutschlands. Mit dem Abschied von der Stromerzeugung aus Kohle wurden die meisten Kraftwerksblöcke stillgelegt. Am 9. Mai wurden erneut Kühltürme gesprengt.
In den Jahren 2008, 2015 und 2025 wurden schon drei Kühltürme und mehrere Industriegebäude auf dem Gelände gesprengt. Nun sind die Blöcke D und E an der Reihe. Bild: Ein Knall – die Sprengladung zündet.
Beobachter sehen die Türme fallen.
Für die Sprengung wurde ein Sperrbereich von 300 Metern eingerichtet, teilte Uniper mit. Mehrere Straßen wurden gesperrt. Allerdings mussten keine Häuser evakuiert werden – Anwohner konnten zu Hause bleiben.
Ganz vorbei ist die Zeit der Kohleverstromung am Standort Scholven allerdings noch nicht. Die beiden Blöcke B und C wurden als systemrelevant eingestuft und sollen bis 2031 am Netz bleiben und die Stromversorgung stabilisieren, wenn zu wenig Wind- und Solarstrom erzeugt wird.
Die beiden Kühltürme sind gefallen, Rauch steigt auf. Mehr lesen Sie hier.
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