
Sie befinden sich hier:
Razzia bei Verdächtigen im Ruhrgebiet
Stand:
In Gelsenkirchen und Gladbeck hat es am Morgen eine groß angelegte Razzia gegen mutmaßliche Drogen-und Waffenhändler gegeben.
Das SEK hat Donnerstag früh mehrere Gebäude gestürmt – das hatte die Bild-Zeitung zuerst berichtet. Die Polizei Gelsenkirchen bestätigt den Einsatz. Sie sei dort gegen acht Tatverdächtige, sieben Türken und einen Deutschen, vorgegangen. Sie sollen mit Waffen und Drogen gehandelt haben und zur Tätergruppe der Organisierten Kriminalität gehören.
Für die Anwohner war der Einsatz gegen kurz vor sechs in Gelsenkirchen ein Schock. Drei Mal habe es laut gegen die Tür gehämmert. Es sei ein „filmreifer Einsatz“ gewesen, sagen Anwohner. Die Tatverdächtigen beschreiben sie als „nette Leute“. Während der Durchsuchung durfte niemand das Mehrfamilienhaus verlassen.
Insgesamt wurden neun Gebäude nach Beweisen durchsucht. Nicht nur im Ruhrgebiet, sondern auch eins in Niedersachsen. Die Polizei Gelsenkirchen hatte nach eigenen Angaben vorher schon lange ermittelt. Festnahmen habe es keine gegeben. Weitere Infos will sie mit der Staatsanwaltschaft Essen im Laufe des Tages bekanntgeben. Aktuell werden Beweise gesichtet und ausgewertet.
WDR. 28.05.2026. 00:31 Min.. Verfügbar bis 27.05.2028.
Audio Download .
Sendung: WDR 2 Ruhrgebiet, Lokalzeit, 28.05.2026, 8:33 Uhr
Rettungskräfte konnten den Jugendlichen bergen, die Wiederbelebung scheiterte jedoch. Die Obduktion ist am Montag geplant.
3,3 Millionen Passagiere sind im ersten Quartal von NRWs Flughäfen gestartet. Das entspricht einem Plus von 5,9 Prozent.
Im Rahmen des Hammer Klimacamps gegen fossile Brennstoffe ruft das Klimaschutzbündnis „Ende Gelände“ zu zivilem Ungehorsam auf.
NRW hatte sich als Standort für die erste Yad-Vashem-Außenstelle beworben. Den Zuschlag erhält nun München.
Antworten