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In Gelsenkirchen haben zwei Männer einen 31-Jährigen erpresst und ihn gezwungen, sich komplett auszuziehen.
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Am Freitagabend (12. Juni) erlebte ein 31-jähriger Mann in Gelsenkirchen einen wahren Albtraum. Zwei flüchtige Bekannte forderten von ihm geliehenes Geld zurück und griffen dabei zu drastischen Maßnahmen.
Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, drohten die Täter dem Opfer mit körperlicher Gewalt. Als Pfand für die ausstehenden Schulden verlangten sie kurzerhand seine gesamte Kleidung.
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Zuvor holten die beiden Männer den 31-Jährigen mit einem Auto direkt an seiner Haustür ab. Gemeinsam fuhren sie zu einem etwa zwei Kilometer entfernten Parkplatz. Aus Angst vor den angedrohten Schlägen entledigte sich der Eingeschüchterte dort schließlich all seiner Anziehsachen.
Völlig entblößt blieb der Mann am Tatort zurück und suchte Schutz im nahegelegenen Gebüsch. Aus seinem Versteck heraus machte er durch laute Hilferufe auf seine missliche Lage aufmerksam.
Anwohner hörten die Schreie des Frierenden und reagierten umgehend. Sie versorgten den Nackten mit einem wärmenden Jogginganzug und alarmierten die Polizei.
Bei der anschließenden Befragung durch die Beamten konnte das Opfer nur wenige Hinweise liefern. Weder die genauen Namen seiner Peiniger noch das Kennzeichen des Fluchtwagens waren dem 31-Jährigen bekannt.
Ebenfalls am Freitag kam es zu einem Verkehrsunfall in Gelsenkirchen. Dabei wurde ein Fünfjähriger lebensgefährlich verletzt.
In Gelsenkirchen gab es in der Vergangenheit ähnliche Vorfälle, bei denen Menschen Opfer von Raubüberfällen oder körperlicher Gewalt wurden. Die Stadt hat, wie viele andere urbanen Gebiete, mit verschiedenen Formen von Kriminalität zu kämpfen, darunter auch Übergriffe, bei denen Täter ihre Opfer unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe von Geld oder Werten zwingen.
Solche Vorfälle können in den lokalen Nachrichten wiederholt beobachtet werden, was auf ein anhaltendes Problem mit Gewaltkriminalität in der Region hinweist. Die genauen Umstände und die Schwere der Fälle variieren jedoch, und nicht alle Vorfälle sind so extrem wie der jüngste, bei dem das Opfer entblößt zurückgelassen wurde.
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