Mit der Zusammenhängen von Kunst und dem Kampf der arbeitenden Klasse befasst sich seit Samstag eine Ausstellung in Gelsenkirchen. Unter dem Motto „Radikale Hoffnung. Kunst und Arbeitskampf“ beleuchtet die Schau die Verbindungen zwischen Kunst und Arbeitskampf von der frühen Moderne bis in die Gegenwart, wie das Kunstmuseum Gelsenkirchen erklärte. Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Regionen und Zeiten näherten sich dem Thema an.
In der bis zum 4. Oktober geplanten Ausstellung werden die Kunstwerke durch Archivmaterialien und Objekte aus Industriemuseen der Ruhr-Region ergänzt. Das Kunstmuseum bezieht dabei auch Werke aus der eigenen Sammlung ein – darunter Grafiken von Käthe Kollwitz und Werke des Künstlers Takis, der sich 1969 in New York mit der „Art Workers’ Coalition“ für eine gewerkschaftsähnliche Organisierung von Künstlern eingesetzt hatte.
© 2025 Evangelische Zeitung Alle Rechte vorbehalten.
Antworten