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In Gelsenkirchen kämpfen Behörden gegen Schrotthäuser und ihre skrupellosen Eigentümer. Markus Horstmann, Leiter der Wohnungsaufsicht, durchstreift mit seinem Team heruntergekommene Gebäude, in denen Menschen unter unwürdigen Bedingungen leben. Trotz zahlreicher Kontrollen und Maßnahmen bleibt das Problem bestehen, da die Eigentümer geschickt agieren und das System ausnutzen. Die Stadt ringt mit dem Spannungsfeld zwischen Eigentumsschutz und öffentlicher Ordnung, während diskutiert wird, ob Enteignungen eine Lösung sein könnten. Die Auseinandersetzung mit den Schrotthäusern zeigt, wie komplex und herausfordernd der Kampf gegen Missstände in der Immobilienbranche sein kann.
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Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 23/2026.
Vor der grell erleuchteten Polizeiwache Süd in Gelsenkirchen machen sich 22 Männer und Frauen für ihren Einsatz bereit. Sie befestigen ihre Funkgeräte und spannen Listen in Klemmbretter ein, eng bedruckt mit Namen und Adressen. Sie stehen in einem großen Kreis, einige haben Warnwesten dabei, andere tragen Uniform: Polizisten, Beamte der städtischen Ordnungsbehörde und der Wohnungsaufsicht, Mitarbeiter des Jobcenters und des Energieversorgers. Es ist ein Mittwoch im Frühling, halb sieben Uhr früh, die Stadt liegt noch im Morgengrauen.
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