Gelsenkirchen: Erneutes Drama im Rhein-Herne-Kanal – zwei Jugendliche befinden sich in Lebensgefahr – DerWesten


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Nur einen Tag nach dem tragischen Tag eines 16-Jährigen im Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen kam es dort erneut zu einem Noteinsatz.
So werden Badeunfälle vermieden
Der Sommer ist da und damit ist die Badesaison eröffnet. Jedoch gibt es jedes Jahr viele Badeunfälle, die zum Tod führen. Damit aus dem Badespaß nicht Ernst wird, sehen Sie im Video die wichtigsten Regeln.
Wieder ein Noteinsatz im Nordsternpark in Gelsenkirchen! Nachdem am Samstag ein 16-Jähriger im Rhein-Herne-Kanal ertrunken ist, gab es am Sonntagabend erneut einen Blaulichteinsatz. An fast der gleichen Stelle, gegenüber vom Amphitheater, wurden zwei Jugendliche bewusstlos aus dem Wasser geholt. Der Notuf bei Polizei und Feuerwehr ging kurz nach 22 Uhr ein. Etwa eine halbe Stunde später konnten Taucher die beiden Gladbecker an Land bringen.
Nach Informationen unserer Redaktion mussten sie vor Ort reanimiert werden und wurden danach in eine Klinik gebracht. Ein Polizeisprecher erklärte auf Anfrage, dass sie sich in Lebensgefahr befinden.
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Demnach handelt es sich um einen 14- und einen 19-Jährigen. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus. Möglicherweise ist der Jüngere zuerst im Wasser in Not geraten. Der Ältere könnte nach bisherigen Erkenntnissen versucht haben, ihn zu retten. Ob die beiden Jugendlichen Nichtschwimmer sind, ist aktuell nicht bekannt. Die genauen Umstände des Unfalls werden ermittelt.

Der Rhein-Herne-Kanal war während der Rettungsmaßnahmen bis 22.50 Uhr für den Schiffsverkehr gesperrt.
Die Polizei will nun die Bevölkerung verstärkt auf die Gefahren im Kanal aufmerksam machen und zur Vorsicht aufrufen. In einer Pressemitteilung heißt es eindringlich: „Das Baden in unbekannten oder unbewachten Gewässern ist lebensgefährlich. Personen, die nicht schwimmen können oder unsicher sind, können schnell in Situationen kommen, bei denen es um Leben oder Tod geht. Auch geübte Schwimmer können in Untiefen oder Strömungen geraten, aus denen sie sich nicht befreien können. Kein noch so heißer Tag ist es wert, ihn gegen das Leben einzutauschen.“ Eltern sollen ihre Kinder sensibilisieren, „nicht unbedacht ins Wasser zu gehen oder zu springen“.
Bei dem tragischen Badeunfall am Samstag verlor ein 16-Jähriger sein Leben. Gegen 21 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein. Seine Freundin alarmierte die Polizei, weil er im Wasser verschwunden war. Letztlich konnte der Jugendliche nur noch leblos geborgen werden.
Es gab weitere furchtbare Badeunfälle in ganz Deutschland an diesem heißen Wochenende.

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