Decke in Gelsenkirchener Wohnhaus eingestürzt – Bewohner zieht sich verletzt aus Trümmern – DerWesten


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In einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Schalke ist der Boden eines Badezimmers komplett durchgebrochen. Eine Person befand sich im betroffenen Bereich.

Am Dienstagmittag (23. Juni) kam es zu einem schweren Deckeneinsturz in Gelsenkirchen. Gegen 11,50 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte zu einem dramatischen Einsatz in den Stadtteil Schalke. Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Kurt-Schumacher-Straße hatten zuvor den Notruf gewählt. Sie meldeten einen massiven Schaden innerhalb einer Wohnung.
Die erste Meldung an die Retter lautete laut offiziellen Angaben der Feuerwehr „3 Meter tiefes Loch in Wohnung / einsturzgefährdeter Bereich“. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Wache Altstadt bestätigte sich die Lage vor Ort umgehend. Im ersten Obergeschoss des Gebäudes war der Boden eines Badezimmers komplett durchgebrochen. Die Trümmer stürzten rund drei Meter tief in das darunterliegende Erdgeschoss.

Zum Zeitpunkt des Unglücks hielt sich eine Person in dem betroffenen Bereich auf. Diese hatte großes Glück im Unglück und konnte sich nach dem Vorfall eigenständig aus den herabgestürzten Trümmern befreien. Der alarmierte Rettungsdienst und ein Notarzt übernahmen sofort die medizinische Erstversorgung am Ort des Geschehens.
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Anschließend brachte ein Rettungswagen die verletzte Person zur weiteren Behandlung in ein Gelsenkirchener Krankenhaus. Neben dem Rettungsdienst war auch die Spezialeinheit der Höhenretter an der Einsatzstelle eingebunden.
Aufgrund der akuten Einsturzgefahr reagierte die Feuerwehr umgehend. Die Einsatzkräfte leiteten sofort die vollständige Evakuierung des gesamten Mehrfamilienhauses ein. Um die Schadensstelle statisch genau bewerten zu können, forderten die Retter weitere Spezialisten an.
Ein Baufachberater sowie Helfer des Technischen Hilfswerks rückten zur Einsatzstelle an der Kurt-Schumacher-Straße aus. Die anschließende Begutachtung durch die Baufachberatung brachte ein klares Ergebnis für die Bewohner.
Das betroffene Wohnhaus ist in Teilen vorerst nicht mehr bewohnbar. Insgesamt vier Anwohner können nach dem Deckeneinsturz in Gelsenkirchen nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie mussten aufgrund der massiven Schäden anderweitig untergebracht werden.
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