Gelsenkirchener Freibad ist eines der teuersten Deutschlands: Doch die Bewertungen passen nicht dazu – DerWesten


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Ein Gelsenkirchener Freibad gehört laut einer Studie zu den teuersten in Deutschland. Die Bewertungen jedoch sind nur Mittelmaß.
Wenn es draußen immer wärmer wird und die Sonne vom Himmel scheint, zieht es Tausende in die Schwimm- und Freibäder der Region. Hier kann sich ordentlich gesonnt und abgekühlt werden. Dazu ein wenig planschen, vielleicht eine Portion Pommes und ein kühles Getränk. Doch die hohen Preise machen auch vor den Freibädern nicht Halt. Ein Besuch mit Kids und Freunden kann so schnell ins Geld gehen. Wie teuer das werden kann, hat „holidaycheck.de“ getestet.
Dazu hat das Portal 136 städtische Freibäder und 120 Strandbäder unter die Lupe genommen und die Preise für Kinder, Erwachsene und Familien gegeneinander gestellt. Was direkt auffällt: Drei der fünf teuersten Freibäder liegen in NRW. Eines davon im Ruhrgebiet.
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Dabei handelt es sich um das „Sportparadies“ in Gelsenkirchen. 24 Euro zahlt man hier für den Familientarif. Damit liegt das Ruhrpott-Bad im „Holidaycheck“-Vergleich auf Platz drei. Lediglich das „Opelbad“ in Wiesbaden und das „Sommerfreibad Bondenwald“ in Hamburg verlangen Familien noch mehr ab.

Und auch beim Erwachsenen-Tarif liegt man in Gelsenkirchen da, wo der FC Schalke in der kommenden Bundesliga-Saison gerne landen würde: im oberen Tabellenbereich. Auch hier reicht es für Platz drei. Acht Euro müssen Erwachsene für eine Eintrittskarte bezahlen. Dafür kommen die Kinder (3 bis 14 Jahre) vergleichsweise günstig ins Bad. Sie müssen lediglich vier Euro bezahlen.
Wer nun aber denkt, dass sich die Besucher von den vergleichsweise teuren Preisen abschrecken lassen, der irrt. Am vergangenen Freitag gab es vor Ort sogar einen Polizeieinsatz, da es vor dem Bad in der glühenden Hitze zu einem Menschenauflauf gekommen war. Die Stimmung sei hochgekocht, heißt es im Bericht von DER WESTEN zu dem Vorfall (hier kannst du den ganzen Artikel lesen).
Dazu kommt, dass das Bad auch bei den Bewertungsplattformen im Netz nur bedingt gut abschneidet. Bei Google beispielsweise erreicht das „Sportparadies“ in Gelsenkirchen lediglich 3,7 von fünf möglichen Sternen (bei 2797 Bewertungen, Stand: 29. Juni 2026). Bei Golocal gab es sogar nur 2,8 von 5 (33 Rezensionen, Stand: 29. Juni 2026). Bei Google wurde unter anderem bemängelt, dass Erwachsene im Kinderbecken gesessen und gegessen haben. Aber auch von Defekten war die Rede.
Doch es gab auch gegenteilige Bewertungen. So lobten Gäste die Qualität der Becken und die Kabinen des Bades.
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