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Der Schließfach-Coup von Gelsenkirchen zieht jetzt die Daumenschrauben an. Mehr als sieben Monate nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse, bei dem Täter Ende Dezember 2025 offenbar wie in einem Heist-Movie vom Parkhaus aus ein Loch in den Tresorraum bohrten und rund 3.200 Fächer plünderten, lässt die Staatsanwaltschaft Essen jene etwa 30 Besitzer zwangsweise vorführen, die behördliche Vorladungen bislang ignoriert haben. Die Ermittler haben den Großteil der Betroffenen bereits vernommen, parallel 650 Hinweise eingesammelt und werten Spuren, Aussagen, Beobachtungen aus – klassische True-Crime-Kleinarbeit statt großer Showdown. Im Zentrum steht ein Schaden von mehr als 30 Millionen Euro, gespeist aus Bargeld, Schmuck und Gold, wobei die vergleichsweise niedrige Versicherungssumme pro Fach fast wie eine bittere Fußnote zur Sicherheitsarchitektur des Bankings wirkt. Die Täter bleiben weiter off the grid, und genau darin liegt die Pointe dieses Falls: viel Beute, viel Aufwand, viel Ermittlungsdruck – aber noch kein Gesicht zu dem brachialen Raub.
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Mehr als sieben Monate nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen lassen die Ermittler nun Schließfachinhaber vorführen, die bislang nicht zu angeordneten Vernehmungen erschienen sind. Das habe die Staatsanwaltschaft Essen angeordnet, teilte die Polizei Gelsenkirchen mit.
Die meisten Besitzer der rund 3.200 betroffenen Schließfächer wurden bereits vernommen. Rund 30 Schließfachbesitzer hätten die angeordneten Vorladungen aber nicht beachtet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft »werden diese Personen daher nun von der Polizei zwangsweise vorgeführt«, heißt es weiter.
Insgesamt sind bei der Polizei Gelsenkirchen seit dem Aufbruch der Schließfächer 650 Hinweise eingegangen. Die Ermittlungen in dem Fall laufen weiter. Zahlreiche Spuren und Hinweise würden fortlaufend ausgewertet. Zudem sucht die Polizei weiterhin nach Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den unbekannten Tätern machen können.
Am 29. Dezember 2025 waren Unbekannte in den Tresorraum der Bank in Gelsenkirchen eingedrungen und hatten rund 3.200 Schließfächer aufgebrochen. Laut den Ermittlern bohrten die Einbrecher von einem Parkhaus aus ein Loch in den Tresorraum. Aus den Schließfächern stahlen sie unter anderem Geld, Schmuck und Gold. Bei einer Versicherungssumme von gut zehntausend Euro je Fach ergab sich eine geschätzte Schadenshöhe von mehr als 30 Millionen Euro. Die Täter wurden noch nicht identifiziert.
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