Nach Sparkassen-Coup in Gelsenkirchen: Polizei rückt bei Kunden an – Zwangsvernehmung – DerWesten


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Nach dem Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse greifen die Ermittler nun zu drastischen Maßnahmen. Einige Kunden werden zwangsvernommen.
Ende 2025 räumten Unbekannte eine Sparkasse in Gelsenkirchen aus und hinterließen einen gigantischen Schaden. Nun greifen die Ermittler bei der Aufarbeitung des Falls zu drastischen Mitteln.
Weil sie bisherige Vorladungen der Ermittler schlichtweg ignoriert haben, holt die Polizei ab Montag (3. August) mehrere Schließfachinhaber für eine Aussage persönlich ab. Das bestätigte die Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
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Die Beamten haben die Vernehmungen in den meisten der über 3.000 betroffenen Fälle bereits erfolgreich abgeschlossen. Lediglich bei rund 30 Kunden blieben die offiziellen Einladungen zum Gespräch unbeantwortet.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Essen „werden diese Personen daher nun von der Polizei zwangsweise vorgeführt“, erklärten die Ermittler das weitere Vorgehen. Seit dem gewaltigen Aufbruch der Tresore verzeichneten die Beamten insgesamt 650 Hinweise aus der Bevölkerung.
Über den aktuellen Stand der Ermittlungen oder die Qualität dieser Tipps schweigen sich die Behörden allerdings aus. Bei dem aufsehenerregenden Coup hatten die Täter Ende 2025 mehr als 3.000 Schließfächer gewaltsam geöffnet. Experten schätzen den entstandenen Gesamtschaden auf einen zwei- oder sogar dreistelligen Millionenbetrag.
Apropos Gelsenkirchen: Dort wurden zuletzt auf einem Flohmarkt 200 Kilo Tabak einkassiert.
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