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Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Freitag, 25. September 2026, in Düsseldorf im Rahmen des Krankenhausstrukturfonds einen Förderbescheid über insgesamt rund 24,3 Millionen an das Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen vergeben.
Von der Gesamtsumme stellt das Land rund 10,5 Millionen Euro zur Verfügung. Rund 13,8 Millionen Euro werden von den Gesetzlichen Krankenversicherungen bereitgestellt.
Mit der Förderung werden im Sinne einer zukunftsfesten Krankenhausversorgung notwendige Strukturveränderungen in der Krankenhauslandschaft in Gelsenkirchen unterstützt. Die Förderung ermöglicht die Konzentration der kompletten Leistungen des Elisabeth-Krankenhauses in Gelsenkirchen, also der Fachabteilungen Geriatrie und Psychiatrie, an das Sankt Marien-Hospital Buer. Beide Krankenhäuser gehören dem Leistungsverbund KERN Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord an, der in einem nächsten Schritt die Schließung des Elisabeth-Krankenhauses plant. Konkret steht die Förderung am Standort des Sankt Marien-Hospitals Buer für einen Ersatzneubau eines Trakts für die Psychiatrie und für den Neubau eines Trakts für die Abteilung für Geriatrie zur Verfügung. Der Neubau soll eine geriatrische Tagesklinik, eine gerontopsychiatrische und eine geriatrische Pflegestation umfassen. Durch die Konzentration, die Förderung und die baulichen Maßnahmen wird die geriatrische und psychiatrische Versorgung in Gelsenkirchen verbessert.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Indem die Leistungen des Elisabeth-Krankenhauses Gelsenkirchen im Sankt Marien-Hospital Buer konzentriert werden, werden Doppelvorhaltungen in Gelsenkirchen abgebaut. Dadurch wird am Standort Sankt Marien-Hospital Buer geriatrische und psychiatrische Kompetenz gebündelt. So kann zum einen die Behandlungsqualität gesteigert werden und zum anderen können so Ressourcen bestmöglich eingesetzt werden. Daher freue ich mich sehr, dass das Land Nordrhein-Westfalen zusammen mit den Krankenkassen dieses Vorhaben unterstützt.“
„Indem wir die Fachabteilungen für Geriatrie und Psychiatrie am Standort des Elisabeth-Krankenhauses in Gelsenkirchen aufgeben und in neue Gebäude auf dem Gelände des Sankt Marien-Hospitals Buer umziehen, schaffen wir wirtschaftliche und medizinische Verbesserungen, da wir Doppelstrukturen abschaffen und Fachpersonal nicht mehr an zwei Standorten vorhalten müssen“, erläutert KERN-Hauptgeschäftsführerin Susanne Minten.
Für Strukturveränderungen bezüglich des Sankt Marien-Hospitals Buer in Gelsenkirchen wurden in der Vergangenheit bereits Gelder aus dem Krankenhausstrukturfonds bereitgestellt. Diese Mittel mussten jedoch zwischenzeitlich zurückgeführt werden, da sich trägerseitig die konkret geplanten Vorhaben im Laufe der Zeit aufgrund von veränderten Rahmenbedingungen vor Ort und vor dem Hintergrund der neuen Krankenhausplanung verändert hatten. Diese Änderungen wurden in neuen Förderanträgen berücksichtigt, so dass die Förderungen nun wieder bewilligt wurde. Die Fördermittel werden jährlich anhand des Baufortschritts an den Krankenhausträger ausgezahlt.
Am 25. September 2026 hat Minister Laumann insgesamt an vier Krankenhäuser Förderbescheide ausgehändigt. Pressemitteilungen zu den weiteren Förderungen finden Sie in unserer Pressedatenbank sowie unter den weiterführenden Links auf dieser Seite. Im Anschluss an den Termin werden unter diesem Link auch Fotos von den Bescheidübergaben zum Download zur Verfügung gestellt.
Der Krankenhausstrukturfonds wurde 2016 vom Bund eingerichtet, um die Krankenhauslandschaft zu modernisieren und die Versorgung effizienter zu gestalten. Finanziert wurde er aus Mitteln der Länder sowie der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds, also aus Mitteln der Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherungen. Von 2016 bis 2025 konnten die Länder im Rahmen dieses Fonds Förderanträge für Vorhaben der Krankenhäuser an das Bundesamt für Soziales Sicherung (BAS), welches den Fonds verwaltet, stellen. Neue Anträge können seit Ende 2025 nicht mehr gestellt werden. Damit gilt der Fonds als ausgelaufen. Im Rahmen dieses Fonds werden nur noch die vorliegenden restlichen Anträge durch das BAS geprüft. Seit 2026 ist es dafür möglich, Förderungen aus dem Krankenhaustransformationsfonds zu beantragen. Mit dem Fonds, der von Bund und Ländern kofinanziert wird, werden strukturverändernde Vorhaben gefördert, durch die die Krankenhauslandschaft zukunftsfest aufgestellt wird.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Freitag, 25. September 2026, in Düsseldorf Förderbescheide im Gesamtvolumen von rund 293 Millionen Euro an vier nordrhein-westfälische Krankenhäuser vergeben.
Nordrhein-Westfalen hat die Grundlage für die flächendeckende stationäre medizinische Versorgung neu ausgerichtet und stellt vor allem die Bedürfnisse von Patienten und Patientinnen in den Mittelpunkt.
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