An Haltestellen in digitale Welten von morgen eintauchen – WAZ


Redakteur Lokal
Gelsenkirchen. Ein neues Projekt lässt alle Interessierten an ausgewählten Bahnhaltestellen in Gelsenkirchens digitale Zukunft blicken.
Wie sieht die digitale Zukunft von Gelsenkirchen und Bochum aus? Antworten auf diese Frage können alle Interessierten nun auch entlang der Straßenbahnlinie 302 erhalten, die beide Städte miteinander verbindet. Denn seit dieser Woche sind im Umfeld von ausgewählten Haltestellen diverse Einblicke in die digitale Stadtentwicklung möglich – Augmented Reality sei Dank!
Alles, was man zur Nutzung dieser Erweiterung der Realitätswahrnehmung benötigt, sind ein Smartphone oder Tablet sowie die neue App „Digitallinie 302“. Damit ausgestattet, lässt sich unterwegs prima entdecken, wie Gelsenkirchen und Bochum Schritt für Schritt zur Smart City werden. Und das auf vielen Feldern – egal, ob Mobilität, Klimaschutz oder moderne Arbeitswelten. Es gibt so viele innovative Technologien, die unseren Alltag gerade verändern oder bereits verändert haben.
Wer diese virtuelle Reise antritt, der wird zwangsläufig auch auf „Potti“ treffen. Das ist in besagter App jener digitaler Begleiter, der alle Nutzerinnen und Nutzer entlang der Strecke mit den wichtigsten Informationen versorgt. An jeder Haltestelle erläutert er die digitalen Erlebnisse, zeigt auf, welche Veränderungen vor Ort bereits sichtbar sind oder künftig geplant werden und erklärt deren Bedeutung für die Stadtentwicklung.
Manfred vom Sondern, bei der Stadt Gelsenkirchen zuständig für dieses Projekt, erklärt dazu: „Mit der Digitallinie 302 zeigen wir, wie smart unsere beiden Städte heute schon sind und wie digitale Erlebnisse uns darüber hinaus einen Blick in die Zukunft ermöglichen.“
Und was gibt‘s nun zu genau zu entdecken? Etwa eine neu gestaltete De-La-Chevallerie-Straße in Buer, oder smarte Sicherheits- und Klimadaten im „Open Innovation Lab“, aber auch die Umwandlung historischer Gebäude an der Bochumer Straße in Ückendorf. Auf dem Heinrich-König-Platz in der Altstadt bekommen Interessierte einen Überblick über alle Erlebnis-Haltestellen am Bronzemodell, andererseits sind dort alleine fünf Erlebnisse verortet, die den Klimawandel thematisieren. Jede Haltestelle macht Zukunftsideen so direkt vor Ort sichtbar.
Potenzielle Nutzer gibt‘s zur Genüge, denn laut Bogestra wird die Straßenbahnlinie 302 täglich von Tausenden Fahrgästen genutzt. Das Projekt „Digitallinie 302“ wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen der „Modellprojekte Smart Cities“ gefördert. Weitere Infos im Netz unter: www.digitallinie302.de. Die App kann im App-Store sowie im Google Play Store heruntergeladen werden
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