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74,5 % Wahlbeteiligung • Stand: 23.07 Uhr • Quelle: Bundeswahlleiterin
Der Wahlkreis Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) geht mit 24,7 Prozent der Zweitstimmen an die AfD. Dahinter folgen die SPD (24,1 Prozent) und die CDU (22,7 Prozent). Die Wahlbeteiligung liegt bei 74,5 Prozent (+7,8 Prozentpunkte im Vergleich zur vergangenen Bundestagswahl).
Verglichen mit der Bundestagswahl 2021 kann die AfD mit 11,9 Prozentpunkten mehr das größte Wählerplus verzeichnen. Auch die Linke (+6 Prozentpunkte) , die CDU (+2,9), die Volt (+0,2) und die PdF (+0,1) gewinnen hinzu. Dagegen verlieren die SPD (−13 Prozentpunkte) , die FDP (−5,7) und die Grünen (−3,5) an Zustimmung.
Der Kandidat der SPD, Markus Töns, hat die meisten Stimmen im Wahlkreis Gelsenkirchen erhalten. 31,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler haben für ihn gestimmt. Friedhelm Rikowski (AfD) folgt mit 25,8 Prozent der Erststimmen auf dem zweiten Platz.
Bisheriger Direktvertreter: Markus Töns, SPD
Im Vergleich zum bundesweiten Ergebnis kann die SPD im Wahlkreis Gelsenkirchen besonders punkten (+7,6 Prozentpunkte). Die CDU kommt hier dagegen auf 5,8 Prozentpunkte weniger.
Um vergleichbare Zweitstimmenergebnisse seit 1949 (in Ostdeutschland seit 1990) zeigen zu können, hat ZEIT ONLINE diese auf aktuelle Wahlkreisgrenzen umgerechnet.
Wer sind die Menschen, die im Wahlkreis Gelsenkirchen leben? Wie unterscheiden sich die Region und die Einwohner im Vergleich zum Rest von Deutschland? Das zeigt dieser Überblick aktueller soziodemografischer Daten.
Hier finden Sie die Liveergebnisse zur Bundestagswahl 2025 aus allen Wahlkreisen.
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Um die Anzahl der Abgeordneten im in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsenen Bundestag zu begrenzen, wurde im Juli 2024 eine Reform des Wahlrechts beschlossen. Diese sieht vor, dass im Bundestag nur noch 630 Abgeordnete sitzen dürfen. Die Anzahl der Sitze einer Partei hängt nur noch von den gewonnenen Zweitstimmen ab, die bisherigen Überhang- und Ausgleichsmandate fallen weg. Gewinnt eine Partei durch Erststimmen mehr Sitze, als ihr durch ihren Zweitstimmenanteil zustehen, können einige Erstplatzierte in ihrem Wahlkreis nicht in den Bundestag einziehen. Diejenigen, die ihr Direktmandat mit den geringsten Prozentsätzen gewonnen haben, bekommen keinen Platz im Parlament. Wenn auch kein Kandidat über einen der Listenplätze gewählt wird, kann es vorkommen, dass bestimmte Wahlkreise gar nicht im Parlament vertreten sein werden. Diese Berechnung kann erst mit vollständiger Auszählung durchgeführt und erst dann hier angezeigt werden.
Wahlkreise werden immer wieder der aktuellen Bevölkerungsentwicklung angepasst. Bei der diesjährigen Bundestagswahl wurden mehrere Wahlkreise geändert und es kamen neue hinzu. Dies hat zur Folge, dass sich ein Großteil der Wahlkreisnummern im Vergleich zur Wahl 2021 geändert hat. Die Ergebnisse vorheriger Wahlen werden auf die aktuellen Zuschnitte umgerechnet.
Sobald alle Stimmen in einem Wahlkreis gezählt sind, veröffentlicht die Bundeswahlleiterin entsprechende Ergebnisse, die dann unmittelbar in diesem Artikel angezeigt werden. Zwischenergebnisse aus den Wahlkreisen beziehen wir direkt von den Landeswahlleitungen der 16 Bundesländer. Nicht aus allen Wahlkreisen sind Zwischenstände verfügbar. Sie werden solange schraffiert dargestellt, bis das jeweilige Wahlkreisergebnis durch die Bundeswahlleiterin bestätigt wurde.
Die Vergleichsergebnisse entsprechen denen der Bundestagswahl 2021 inklusive der Nachwahl in Teilen Berlins im Februar 2024.
In den Artikeln mit Detailergebnissen aller Wahlkreise werden darüber hinaus Ergebnisse aller Gemeinden – kleine Gemeinden werden zu ihren Gemeindeverbänden zusammengefasst – auf einer interaktiven Karte dargestellt. Die Daten dafür werden von den Landeswahlleitungen oder den Kommunen selbst zur Verfügung gestellt – entweder live oder unmittelbar nach der Wahl.
Die Prognosen und Hochrechnungen stammen von den Meinungsforschungsinstituten infratest dimap (für die ARD) und Forschungsgruppe Wahlen (für das ZDF). Sie basieren auf Umfragen in den Wahllokalen und statistischen Verfahren, in die nach und nach auch ausgezählte Stimmen miteinfließen.
Wir zeigen keine Koalitionen, die per Parteitagsbeschluss offiziell ausgeschlossen wurden, darunter Union und AfD oder Union und Linke.
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