Wir entwickeln derzeit eine neue Suche, die sich noch in der Beta-Phase befindet.
Danke, dass Sie DIE ZEIT nutzen.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem bestehenden Account an oder testen Sie unser digitales Abo mit Zugang zu allen Artikeln.
Erscheinungsbild
Der Einbruch in die Sparkassenfiliale Gelsenkirchen-Buer sorgt für Aufsehen: Fast 100 Millionen Euro Beute, ein mysteriöser Vorstandsvorsitzender und eine Stadt im Fußballfieber. Die Ermittlungen decken ein perfides Vorgehen der Täter auf, die mit ausgeklügelten Methoden vorgingen. Die betroffenen Schließfachbesitzer stehen vor einem Scherbenhaufen aus gestohlenen Erinnerungsstücken und Vermögen. Während Anwälte und Medien die Bühne betreten, bleibt der Sparkassenchef in der Rolle des diskreten Beobachters. Die Geschichte von Gelsenkirchen-Buer wird zur Saga von Gold, Geheimnissen und einem Einbruch, der die Stadt in den Bann zieht.
Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich?
Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 07/2026.
Kommt er, oder kommt er nicht? Normalerweise lässt sich der Chef der Sparkasse den Neujahrsempfang der Oberbürgermeisterin nicht entgehen, den begehrtesten Festakt in Gelsenkirchen. Aber was ist hier noch normal, seit maskierte Einbrecher in den Tagen nach Weihnachten unbemerkt in die Sparkassenfiliale Gelsenkirchen-Buer eindrangen, fast alle Schließfächer ausräumten und mit der Beute verschwanden, deren Wert bei schätzungsweise 100 Millionen Euro liegt?
Normal wäre, wenn sich die Menschen in Gelsenkirchen tagein, tagaus über den Fußballclub Schalke 04 unterhielten, die Seele der Stadt. Nicht einmal Taylor Swift, die im Sommer des Jahres 2024 drei Konzerte in Gelsenkirchen gab, war imstande, Schalke vollständig aus dem Dauergespräch zu verdrängen. Jetzt hat ausgerechnet ein biederes Geldinstitut das Unmögliche geschafft. Wird der Boss dieser Bank gleich im Musiktheater auftauchen, wo die Oberbürgermeisterin am letzten Freitag im Januar 800 geladene Gäste erwartet?
Antworten