
Asatu Nachrichten
Der FC Schalke 04 ist am 4. Mai 2026 offiziell in die Bundesliga zurückgekehrt und löst damit in Gelsenkirchen sowie der gesamten Emscher-Lippe-Region signifikante wirtschaftliche Impulse aus. Experten erwarten durch den Aufstieg eine gesteigerte Aufmerksamkeit für den Standort, höhere Gästezahlen sowie wachsende Umsätze für lokale Dienstleister und Einzelhändler.
Sven Wolf, Leiter der Industrie- und Handelskammer (IHK) am Standort Emscher-Lippe, bewertet den sportlichen Erfolg als Gewinn für den Verein, die Stadt und die regionalen Unternehmen. Die Erstklassigkeit bietet laut IHK die Chance, die überregionale Strahlkraft der Region deutlich zu erhöhen.
„für den Verein, für die Stadt Gelsenkirchen und die ganze Region, auch für unsere Unternehmen“ sagte Sven Wolf, Leiter der IHK.
Wolf betont zudem, dass der Aufstieg Möglichkeiten eröffnet, die Sichtbarkeit der gesamten Region zu festigen. Die IHK sieht dabei insbesondere Vorteile durch die höhere Attraktivität für Sponsoren und Werbepartner.
„Strahlkraft der Emscher-Lippe-Region zu erhöhen“ ergänzte Sven Wolf, Leiter der IHK.
Die Stadt Gelsenkirchen äußert sich unterdessen zurückhaltender bezüglich direkter Auswirkungen auf den städtischen Haushalt. Martin Schulmann, Pressesprecher der Stadt, erklärt, dass ein erhöhtes Konsumaufkommen in Kneipen oder Hotels nicht zwangsläufig zu spürbar höheren Steuereinnahmen in der Stadtkasse führt.
„Bei besonderen Ereignissen geben Menschen zwar mehr Geld aus – in Kneipen, Hotels oder Geschäften. In der Stadtkasse kommt davon aber selten spürbar mehr an.“ erläuterte Martin Schulmann, Pressesprecher der Stadt Gelsenkirchen.
Trotz der finanziellen Skepsis hebt Schulmann den psychologischen Effekt hervor. Der Aufstieg verbessere die allgemeine Stimmung und fördere den Optimismus innerhalb der Bevölkerung, was wiederum das Investitionsklima positiv beeinflussen könne.
„Jahrende“ beschreibt die taz als Steigerungsform von Jahren für einen elendig langen Zeitraum.
Die wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs wird durch eine McKinsey-Studie untermauert, die für die Saison 2023/24 eine Wertschöpfung von 14,2 Milliarden Euro ausweist. Laut der Analyse generieren 100 Euro, die direkt im Fußball erwirtschaftet werden, weitere 200 Euro Wertschöpfung in Branchen wie Logistik, Catering und Bauwesen.
„zum Bleistift“ sagt die taz als Beispiel für veraltete Sprüche.
Für eine nachhaltige Stabilisierung dieser Effekte gilt der dauerhafte Klassenerhalt als essenziell. Mit fast 2.000 Beschäftigten bleibt der FC Schalke 04 auch nach der Konsolidierung seiner Finanzen ein zentraler Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor für Gelsenkirchen.
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