Gangster bohren Loch in Tresorraum: Jetzt ist klar, wie viel Beute sie gemacht haben! – SWR3



Ausführlicher Wetterbericht für SWR3 Land und für deinen Ort.
Von Autor/in Christian Kreutzer, Lilly Amankwah
Die Unbekannten haben mit schwerem Gerät ein Loch in die Wand gebohrt. Jetzt wurde die enorme Höhe des Schadens bekannt! Und: Es gibt eine Spur.
Montag: Das klingt ein wenig nach dem Plot aus einem Film oder Comic. Einbrecher bohren ein großes Loch in die Wand des Tresorraums einer Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer, durchwühlen die Schließfächer und verschwinden dann unbemerkt mit der Beute.
Sie hinterlassen einen verwüsteten Tresorraum. Mit einem großen, klaffenden Loch und einer lädierten Wand:
Dienstag, der nächste Paukenschlag: Die Polizei schätzt laut Deutscher Presseagentur, dass die Einbrecher in dem Tresorraum rund 30 Millionen Euro in Geld und Wertsachen erbeutet haben! Das würden erste grobe Schätzungen ergeben. Die Summe könne aber auch viel höher sein. Sie gehen davon aus, dass 3.200 Schließfächer aufgebrochen worden sind. Es heißt: Den Gangstern sei einer der größten Coups in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte gelungen.
Jetzt scheint es auch eine konkrete Spur zu geben: Zeugen sagten der Polizei, sie hätten in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Männer mit großen Taschen im Treppenhaus eines angrenzenden Parkhauses gesehen. Videobilder aus dem Parkhaus zeigen zudem einen hochmotorisierten schwarzen Wagen, der am frühen Montagmorgen das Parkhaus verlassen habe.

Derweil versammelten sich am Dienstag den zweiten Tag in Folge eine große Menschenmenge vor der Sparkassenfiliale im Stadtteil Buer, die Informationen erhalten wollten. Dazu SWR3-Reporterin Antje Seemann:
SWR3 Reporterin Antje Seemann beschreibt die Szenen vor der überfallenen Sparkasse in Gelsenkirchen.
Die Zahl der in der Kälte wartenden Menschen vor der Bankfiliale stieg am frühen Vormittag wieder auf schätzungsweise 200 an, wie ein dpa-Reporter berichtete. „Wir wollen rein, wir wollen rein!“, forderten sie in Sprechchören.
Die Lage drohte zu eskalieren: Mehrere Menschen stürmten an Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma vorbei in den Vorraum der Sparkasse. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagenbesatzungen an und sicherte den Eingang. Die Beamten machten Durchsagen wie: „Die Bank bleibt heute geschlossen, Informationen auf der Website der Sparkasse. Gehen Sie nach Hause.“ Die Sparkasse selbst zeigte sich „geschockt“ und sicherte den Kunden Unterstützung zu.
Erstmal war der Schaden tagelang nicht entdeckt worden. Erst ein Feueralarm in der Nacht auf Montag führt dann dazu, dass der Einbruch entdeckt wird. Der Einbruch könnte bereits Tage vorher stattgefunden haben. Das war bis Montagabend bekannt:
SWR3 Nachrichten: Tresorraum einer Gelsenkirchener Bank aufgebohrt
Für die Kunden der Sparkasse ist das alles sehr bitter. Viele haben ein Vermögen in den Schließfächern. Mit der Gewissheit, dass ihr Hab und Gut sicher deponiert ist. Zwar sind die Einlagen bis 10.000 Euro versichert. Der Verlust wird aber bei persönlichen Wertgegenständen wie zum Beispiel Erinnerungsstücken wohl trotzdem sehr hart sein.
Vermutlich haben die Räuber die ruhige Zeit rund um Weihnachten genutzt und schweres Geschütz aufgefahren. Es kam offenbar ein Spezialbohrer zum Einsatz. Denn ein Polizeisprecher macht klar: „Den Bohrer kriegen sie nicht im Baumarkt.“ Durch ein benachbartes Parkhaus kamen die Räuber in das Gebäude. Von dort aus bohrten sie dann wohl in Ruhe ihr Loch. Mit dem Ausräumen der Schließfächer könnte das durchaus einige Tage gedauert haben.
Alarmiert durch einen Feueralarm am Montagmorgen rückten die Einsatzkräfte an und fanden statt eines Feuers ein Loch und einen verwüsteten Tresorraum vor.
Eigentlich gibt es einen Einbruchschutz. Trotzdem wurde der Raub erst durch den Brandalarm entdeckt. So stellen sich einige Fragen: Warum wurde der Feueralarm ausgelöst? In welchem Zeitraum fand der Einbruch statt? Wie viel und was wurde mitgenommen? Die Polizei ermittelt und sucht auch nach Zeugen.
Wohl bekomm’s: In Neuseeland hat ein Mann einen wertvolles Schmuckstück einfach runtergeschluckt. Davongekommen ist der damit nicht.
Transparenz ist uns wichtig! Hier sagen wir dir, woher wir unsere Infos haben!
Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.
Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.
Feuer, Tote und viele Verletzte: In Crans-Montana, einem Skiort im Schweizer Kanton Wallis, endet eine Silvesterparty in einer Katastrophe. Das wissen wir bisher.
Mit dem Tatort „Nachtschatten“ läutet das Erste das neue Jahr ein. Schnabel und Winkler ermitteln rund um ein verwirrtes, 16‑jähriges Mädchen mit einem blutverschmierten Skalpell.
Die einen haben Vorsätze fürs neue Jahr, die anderen verschenken Glück mit Geweih: Gewinne jetzt einen Elch auf Whatsapp als persönlichem Glücksbringer für deinen Start mit „Mööööö“ in 2026!
Silvester ist nicht nur Feiern, sondern auch äußerst arbeitsreich für die Ärzte der Handchirurgie. Fälle wie in Bielefeld oder Rostock zeigen, weshalb.
NOW SWR3
Die Unbekannten haben mit schwerem Gerät ein Loch in die Wand gebohrt und sind wieder verschwunden. Jetzt wurde die enorme Höhe des Schadens bekannt! Und: Es gibt eine Spur.
Das Jahr 2025 hat uns viele Hits und neue Entwicklungen beschert. Es hat aber auch Menschen, von uns genommen, die uns viel bedeutet haben. An sie wollen wir hier erinnern.
Das Musik-Jahr 2025 SWR3
Angeblich waren die Überwachungskameras des Pariser Museums mit dem Passwort „LOUVRE“ geschützt. Reiner Zufall? Eher nicht! Ein IT-Experte ordnet das für dich ein.
Dieser Vorfall ist ungewöhnlich. In Rheinhessen wurden zwei Winzern Tausende Weintrauben gestohlen. Die Polizei ermittelt. Ein Winzer aus Oppenheim erklärt, wie strange der Fall ist.
In Weitefeld in Rheinland-Pfalz wurde Anfang April eine dreiköpfige Familie getötet. Seitdem sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Täter. Jetzt gibt es neue Infos.
07221 20 11
07221 20 11
07221 20 11

source

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*