
Gelsenkirchen-Heßler. Nach der Automaten-Sprengung in Heßler haben die neuen Überwachungskameras gestochen scharfe Bilder eines mutmaßlichen Betrügers gemacht.
Ausgebufft und ebenso perfide sind die Maschen, mit denen Betrüger versuchen, Menschen um ihr Erspartes zu bringen – insbesondere Senioren. Von Schockanrufen über falsche Polizisten bis hin Mahnschreiben falscher Anwaltskanzleien reichen ihre kriminellen Methoden.
Anfang September tappte ein gutgläubiger Mann in die sogenannte „WhatsApp“-Falle. Beute machte der Betrüger in Gelsenkirchen – allerdings wurde er dabei gefilmt – und die Fotos sind ausgesprochen scharf. Die Bilder sind nun zur Fahndung freigegeben – so sieht der Gesuchte aus.
In die Falle des mutmaßlichen Betrügers getappt ist ein Mann aus Gütersloh. Er erhielt eine WhatsApp-Nachricht, in der sich der Absender als Sohn des Opfers ausgab und den 57-Jährigen um Geld bat. Grund: die dringende Bezahlung einer offenen Rechnung. Zu diesem Zweck überwies der Geschädigte tatsächlich einen kleinen vierstelligen Bereich auf eine ihm in der App genannte Kontoverbindung.
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Kurze Zeit später wurde das Geld von dem angegebenen Konto hier in Gelsenkirchen abgeholt. Überwachungskameras filmten den mutmaßlichen Betrüger beim Geldabheben. Es handelt sich um die Sparkassen-Filiale an der Kanzlerstraße in Heßler, auf die es zuletzt auch Geldautomaten-Sprenger abgesehen hatten. Sie jagten vor einem Jahr die Automaten in die Luft und richteten ein Chaos an.
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Die Polizei fragt nun: „Wer kann helfen, die Identität des Gesuchten aufzudecken, wer kann Angaben machen, wo er sich aufhält?“ Die beiden Fotos sind auch hier auf dem Fahndungsportal der Polizei zu finden.
Beschreibung der Polizei: Der Abholer ist ca. 20 bis 25 Jahre alt, schwarz und hat dunkle Haare. Er trug zu dem Zeitpunkt eine kurze Hose, weiße Socken und schwarze Turnschuhe.
Hinweise zu dem Mann auf den Bildern nimmt jede Polizeidienststelle unter der 110 und die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 8690 entgegen.
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