
Veröffentlicht: Donnerstag, 12.06.2025 06:24
Das Land NRW will stärker gegen Geschäfte krimineller Clans mit Schrottimmobilien in Gelsenkirchen und anderswo vorgehen.
Im Kampf gegen krumme Geschäfte mit Schrotthäusern und Sozialbetrug ist das NRW-Bauministerium der Sicherheitskooperation Ruhr zur Bekämpfung der Clankriminalität beigetreten. Ziel ist dabei die stärkere Zusammenarbeit der zuständigen Stellen.
Vor gut fünf Jahren wurde die Siko Ruhr gegründet – sie ist ein Zusammenschluss von 36 Städten mit Sicherheitsbehörden, um gegen Clankriminalität vorzugehen. Diese Behörden beobachten seit einiger Zeit, dass kriminelle Clans Schrottimmobilien kaufen und zu teils horrenden Preisen an wehrlose Menschen weitervermieten – häufig kombiniert mit Sozialbetrug.
Gelsenkirchen hat das Problem erkannt und geht schon seit Jahren gegen Schrotthäuser vor. Insgesamt 3.000 Wohnungen will die Stadt mit Geld vom Land entweder modernisieren oder abreißen. Die Landesregierung hat jetzt dafür noch einmal Fördermittel von 15 Millionen Euro zugesagt.
Gelsenkirchen In Gelsenkirchen-Bismarck gab es heute (11.6.) den Startschuss für groß-angelegte Abrissarbeiten von Problemimmobilien. Damit setzt die Stadt ihren Kampf gegen Schrotthäuser fort.
Gelsenkirchen Die Stadt bekommt einen dicken Batzen Geld aus der NRW-Städtebauförderung. Damit können weitere Problemhäuser gekauft und erneuert werden.
Gelsenkirchen Eine gemeinsame Kontrollaktion der Behörden hat wieder einige Mängel in Schrottimmobilien aufgedeckt.
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