
Gelsenkirchen-bulmke-Hüllen. Krass: Weil er mit dem Fahrstil unzufrieden ist, streitet sich ein Mann mit der Busfahrerin. Und greift einen Schlichter mit dem Messer an.
Gehört der Angreifer zur rechten Szene? Auch dieser Frage geht die Polizei nach, nachdem in Gelsenkirchen bei einem Streit in einem Bus ein auffällig tätowierter Mann ein Messer gezückt und versucht hat, auf einen Schlichter einzustechen.
Die Polizei hat nach Angaben eines Sprechers „bislang noch keine Hinweise darauf, dass der Mann der Neonazi-Szene“ angehört. Die Ermittler warteten noch auf die Videoaufnahmen aus dem Bus, um den Angriff näher zu untersuchen und die Identität des Angreifers festzustellen.
Eskaliert ist der Streit am Dienstag, 5. November, gegen 17.20 Uhr, in der Buslinie 340 im Stadtteil Bulmke-Hüllen. Zunächst kam es zu einem Wortgefecht zwischen dem unbekannten aggressiven Mann und der Busfahrerin. Zeugenaussagen zufolge sei es um die Fahrweise der Busfahrerin gegangen, über die sich der spätere Angreifer mokierte, so der Sprecher weiter.
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Ein 47 Jahre alte Dortmunder versuchte daraufhin, den Streit zu schlichten. Es kam zu einer Rangelei zwischen den beiden Männern, in deren Verlauf der Unbeklannte eine Stichwaffe aus seiner Hosentasche zog und mehrfach in Richtung des Dortmunders stach. Der Schlichter wurde dabei am Arm verletzt. Auf der Hohenstaufenallee floh der Gewalttäter dann aus dem Bus.
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Beschreibung: Der Gesuchte ist circa 1,75 bis 1,80 Meter groß, zwischen 35 und 45 Jahre alt und von schmaler Statur. Zum Zeitpunkt der Tat trug er eine blaue Jeanshose, ein helles Oberteil und eine Sonnenbrille. Dabei hatte er ein blaues Kopftuch und einen Rucksack. An den Seiten des Kopfes waren die Haare kurz abrasiert. Im Halsbereich hatte er Tätowierungen in Form von Blitzen. Ob es sich dabei um NS-Symbole handelt, ist noch ungeklärt.
Hinweise an die Polizei: 0209 365 7512 oder 0209 365 8240.
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