40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
40 Tote in Spanien — Auch Deutsche unter Opfern von Zug-Unglück
Mit einem speziellen Bohrer drangen die Täter durch den Archivraum in den Tresor ein. Dort öffneten sie fast alle Schließfächer
Jörn
Ehlert
Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) – Es war ein Coup wie aus einem Kinofilm. Direkt nach Weihnachten schlugen sie zu: drei Täter, zwei Fluchtfahrzeuge, ein Kernbohrer – und eine Beute von mehr als 100 Millionen Euro.
Die Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen-Buer (Nordrhein-Westfalen) war über die Feiertage geschlossen. In dieser Zeit drangen die Täter in die Bank ein und knackten mehr als 3000 Schließfächer. Entdeckt wurde der Mega-Einbruch erst am 29. Dezember. Da war das Ausmaß bereits klar: Es ist einer der spektakulärsten Bank-Einbrüche der deutschen Kriminalgeschichte.
Mit einem Kernbohrer bohrten sich die Täter direkt in den Tresorraum. Ihre Spuren sollen Kriminelle anschließend mit Säure vernichtet haben. Bis heute fehlt von den Einbrechern jede Spur. Fest steht nur: Eine Überwachungskamera filmte drei Männer und ihre Fluchtfahrzeuge. Einen Audi RS 6 und einen weißen Transporter von Mercedes. Doch wer sie sind – unklar.
Der Wert der Beute wird von den Ermittlern auf mehr als 100 Millionen Euro geschätzt. Schmuck, Bargeld, Wertgegenstände – alles aus den Schließfächern der Kunden.
Seit 2002 moderiert Rudi Cerne „Aktenzeichen XY … ungelöst“
Um die Täter zu fassen, geht die Polizei nun einen neuen Weg – und wendet sich an ein Millionenpublikum. Der Fall wird am Mittwoch in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vorgestellt. „Natürlich ist der spektakuläre Raub aus Gelsenkirchen ein Fall für XY“, sagt Ina-Maria Reize-Wildemann, Redaktionsleiterin der Sendung, zu BILD. „Die Ermittler haben unzählige ungeklärte Fragen, mit denen sie an das XY-Publikum treten. Hoffen wir, dass dabei Hinweise sind, die den Fall voranbringen werden!“
Welche Details in der Sendung gezeigt und ob neue Hinweise veröffentlicht werden, ließ das ZDF bislang offen.
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Parallel dazu gehen die Ermittlungen vor Ort weiter. An diesem Montag begannen die Befragungen der Besitzer der geknackten Schließfächer. Dafür mieteten die Ermittler eigens Büroräume an. Die Gespräche sollen sich über mehrere Wochen ziehen. Betroffene können Termine über eine eigens eingerichtete Bürohotline vereinbaren.
Die Polizei hofft weiter auf entscheidende Hinweise. Wer Informationen zu dem Bank-Einbruch hat, soll sich unter der Telefonnummer 0209/3658112 melden.
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