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Gelsenkirchen (idr). Die Stadt Gelsenkirchen hat eine besondere Börse ins Leben gerufen: Über die neue Baustoffbörse stellt sie Bürgerinnen und Bürgern Bauteile aus entkernten städtischen Immobilien kostenfrei zur Verfügung. Noch verwertbare Bauteile wie bspw. gut erhaltene Fenster, Türen, Treppen aus „Problemimmobilien“ und anderen von der Stadt angekauften Wohneinheiten werden gesichert und über die Börse weitergegeben. Zunächst waren die Teile vereinzelt in städtischen Sanierungsprojekten erneut verbaut worden.
Gelagert und weitergegeben werden die Baustoffe in einer Halle, die derzeit noch saniert wird. Aktuell läuft die Erfassung und Katalogisierung der zur Verfügung stehenden Bauteile. Zunächst wird es eine kleinere Auswahl geben, die aber kontinuierlich erweitert wird. Ab Februar startet die Ausgabe.
Die Baustoffbörse Gelsenkirchen ist ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Stadterneuerungsgesellschaft (SEG) in Kooperation mit Baukultur NRW. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln der Städtebauförderung, des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen sowie des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.
In Gelsenkirchen werden in den kommenden Jahren rund 3.000 leerstehende, nicht mehr marktgängige Wohneinheiten, darunter rund 500 „Problemimmobilien“ im engeren Sinne vom Markt genommen.
Mehr dazu unter: http://www.gelsenkirchen.de/baustoffboerse
Pressekontakt: Stadt Gelsenkirchen, Referat Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: presse[at]gelsenkirchen.de
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