
Gelsenkirchen. Bei Durchsuchungen ist die Polizei auf eine große Menge verschiedenster Drogen gestoßen. Ein Mann aus Gelsenkirchen wurde festgenommen.
Die Polizei hat zu einem Schlag gegen den Drogenhandel ausgeholt. Einsatzkräfte durchsuchten im mehreren Stadtteilen mehrere Gebäude und Wohnungen. Dabei stießen sie auf kiloweise Drogen.
Die Durchsuchungen fanden nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch, 19. März, in fünf Gebäuden in den Stadtteilen Altstadt, Bismarck und Bulmke-Hüllen statt. Dabei fanden die Ermittler mehrere Kilogramm Marihuana und „eine nicht geringe Menge Kokain“. Die Drogen sowie unter anderem „eine vierstellige Bargeldsumme“ wurden sichergestellt. Ein 39-jähriger Gelsenkirchener wurde vorläufig festgenommen. Ob der Mann an seiner Wohnadresse festgenommen worden ist, dazu machten die Behörden keine Angaben. Auch nicht dazu, ob weitere Personen an den Örtlichkeiten angetroffen worden sind.
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Der Besitz von Rauschgiften in einer „nicht geringen Menge“ ist mit Blick auf eine mögliche Verurteilung wichtig. Das kann zu einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe führen. Was als nicht geringe Menge gilt, hat der Bundesgerichtshof in Grenzwerten festgelegt, beispielsweise gilt für Kokain (Wirkstoff: Kokainhydrochlorid): fünf Gramm. Bei Marihuana ist die Grenze höher angesetzt, hier beginnt die Strafbarkeit ab 60 Gramm. Geahndet werden Verstöße mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe.
Ein Gramm Kokain ist heute in Deutschland für 60 bis 90 Euro zu haben. Marihuana wird billiger gehandelt, der Straßenpreis liegt bei etwa zehn Euro pro Gramm.
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