Halloween in Gelsenkirchen: Böllerwürfe und viel Polizei – WAZ News


Gelsenkirchen. Gelsenkirchens Polizei meldet zahlreiche Einsätze in der Halloween-Nacht: Jugendliche werfen Böller, Busfahrer wird mit Eiern beschmissen.
In der Halloween-Nacht von Donnerstag, 31. Oktober, auf Freitag, 1. November, kam es zu zahlreichen Einsätzen für die Gelsenkirchener Polizei. Vor allem Jugendliche sorgten an mehreren Stellen in der Stadt für Aufregung durchs Zünden von Silvesterböllern. Viele Bürgerinnen und Bürger hätten den Notruf deswegen gewählt, so die Polizei. Außerdem wurde ein Busfahrer der Bogestra mit Eiern beworfen, zudem kam es auf Gelsenkirchens Straßen zu zahlreichen weiteren Verstößen.
Der Busfahrer hatte sich gegen 18.44 Uhr bei der Polizei gemeldet und angegeben, dass Jugendliche nicht nur ihn selbst, sondern auch das Innere des Busses mit Eiern beworfen hätten, berichtet die Polizei. Beamten hätten den Bus stoppen können, heißt es weiter, sie sprachen 15 Platzverweise aus.
Gegen 20.30 Uhr warfen Jugendliche am Busbahnhof in der Altstadt Böller aus einem Bus heraus auf Passanten. Dadurch wurde eine Frau leicht am Fuß verletzt. Auf eine medizinische Behandlung vor Ort verzichtete sie. Die Täterinnen und Täter konnten flüchten, die Beamten mussten eine Anzeige gegen Unbekannt ausstellen. Die weiteren Ermittlungen, dazu gehört auch das Auswerten möglicher Videos aus dem Bereich des Busbahnhofes, dauern an. In zahlreichen weiteren Fällen mussten die Beamten ausrücken, weil es zu Ruhestörungen durch Lärm kam, durch den sich Anwohner belästigt gefühlt hatten.
Rund um einige Straßen in Bulmke-Hüllen hatte die Behörde zu Halloween ihr Präsenz ebenfalls massiv hochgefahren: Bereits in der Vergangenheit kam es im Bereich der Straßen, Parkplätze und Zuwege rund um die Brüsseler Straße, die Wanner Straße und die Europastraße aufgrund von zahlreichen Beschwerden zu mehreren Schwerpunkteinsätzen und zahlreichen Kontrollen.
In der Zeit von 18 Uhr bis in die Morgenstunden des Freitags, 1. November, wurden insgesamt 212 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden durch die Polizei 69 Verwarngelder wegen verschiedener Verstöße erhoben und 19 Ordnungwidrigkeitenanzeigen geschrieben. Unter anderem fielen Autofahrerinnen und Autofahrer auf, weil sie zu schnell fuhren oder zu laut waren. Im einigen Fällen telefonierten die Fahrer während der Fahrt oder waren nicht angeschnallt. In zwei Fällen mussten Autofahrer mit zur Wache, weil sie mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs waren.
In weiteren Fällen wurden Strafanzeigen gefertigt, weil der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz oder wegen Kennzeichenmissbrauchs bestanden. In zwei Fällen vollstreckten die Beamten Haftbefehle. In einem Fall stellte die Polizei ein Fahrzeug sicher, da der Verdacht bestand, dass durch unsachgemäße Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen war.
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Die Stadt Gelsenkirchen kontrollierte ebenfalls im Bereich Bulmke-Hüllen und stellte dabei auch zahlreiche Verstöße, meist Geschwindigkeitsüberschreitungen, fest. Auch hier wurden Verwarngelder erhoben.
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