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Gelsenkirchener bangten um die Schließung des Kult-Biergartens „Schlössken“. Nun räumt die Stadt alle Zweifel aus dem Weg.
Was ein Engländer an Gelsenkirchen am meisten mag? Einen Ort in Essen
Den Engländern hat Gelsenkirchen bei ihrem ersten Gruppenspiel nicht sonderlich gut gefallen. Wir haben mit einem Engländer gesprochen, der auch was positives über die Stadt erzählen konnte.
Vielen Gelsenkirchener bereitet in der letzten Zeit besonders eine Sache große Sorgen: das etwaige Aus des Biergarten „Schlössken“. Aufgrund von Bauarbeiten im Schloss Berge und der damit einhergehenden vorübergehenden Schließung des Schlosses stachelten Diskussionen an. Besucher hatten nur eine Frage im Kopf: Muss der beliebte Biergarten geschlossen bleiben, wenn im Schloss saniert wird?
Biergarten-Liebhaber können aufatmen. Denn in einer Stellungnahme gegenüber der „WAZ“ betonte die Verwaltung der Stadt Gelsenkirchen, dass das „Schlössken“ auch während der Bauarbeiten am Schloss offen bleiben könne.
In der Erklärung betonte die Stadt, dass man „den Betrieb des Biergartens am Schloss Berge im Sinne der Gäste und Nutzer möglichst fließend fortzuführen“ gedenke. Zwar seien technische Veränderungen notwendig, doch diese seien zeitlich angemessen umsetzbar. Schon am 13. Mai 2025 informierten die politischen Gremien die Verwaltung im Ausschuss für Bau und Liegenschaften. Zuletzt habe man noch geprüft, ob das „Schlössken“ auch ohne das Schloss laufen könnte. Diese Prüfung sei offenbar bereits abgeschlossen gewesen, so die „WAZ“.
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Um das „Schlössken“ zu erhalten hatte es zuletzt sogar eine Petition der Jungen Union gegeben. Bislang unterschrieben 3.782 Menschen die „Wir wollen den Biergarten ‚Schlössken an der Fontäne‘ erhalten“-Petition auf „change.org“. „Gelsenkirchen kann es sich nicht leisten, einen weiteren Ort zu verlieren, der das soziale Miteinander fördert und Kultur erlebbar macht“, heißt es dort.
Auch mehrere Politiker setzten sich für den Erhalt des Biergartens in Gelsenkirchen-Buer ein. „Die Sanierung von Schloss Berge wird wahrscheinlich mehr als ein Jahr dauern. Während dieser Zeit das Schlössken zu schließen ist schlichtweg nicht erforderlich und auch falsch, das Schlössken ist für viele Menschen ein fester Bestandteil des Freizeitangebots in den Berger Anlagen“, erklärte Peter Tertocha von den Grünen.
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Die Diskussion um die mutmaßliche Schließung des Biergartens konnte FDP-Ratsherr Christoph Klug nicht nachvollziehen. Sie sei „populistisch, schlecht recherchiert und schlicht falsch“. Das „Schlössken“ stehe nicht zur Disposition.
Mehr zu diesem Thema erfährst du in diesem Artikel der „WAZ“.
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