Luftqualität heute am Montag in Gelsenkirchen: Starke Gefährdung durch Feinstaub – news.de


Die Konzentration des Schadstoffes Feinstaub befindet sich in Gelsenkirchen am Montag in einem kritischen Bereich. Lesen Sie auf news.de im Überblick, ob Ihre Gesundheit bedroht ist und auf was Sie jetzt achten sollten. Außerdem: die lokalen Spitzenwerte.
Die Schadstoffmessstation Gelsenkirchen Kurt-Schumacher-Straße stuft die Luftqualität für die letzten vier Stunden als „schlecht“ ein. Mit dem örtlichen Maximalwert von 30 µg/m³ wurde der Grenzwert für Feinstaub (PM₂₅) überschritten. Die städtisch gelegene Station ist direkt beeinflusst von menschlichen Schadstoffquellen, ausgestoßen von z.B. Verkehr und Industrie.

Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln, die oft aus einer Mischung verschiedener Substanzen bestehen, welche die Atemwege beschädigen können. Der Luftqualitätsindex (LQI) berechnet einen Mittelwert aus verschiedenen Schadstoffen, der die Luft nach Ihrer Qualität klassifiziert. Für Feinstaub liegt der Normalbereich bei 0 – 25 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³).
Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)
🔵 0 – 10 µg/m³ = positiver Einfluss
🟢 11 – 20 µg/m³ = kein Einfluss
🟡 21 – 25 µg/m³ = kurzfristiger Einfluss
🟠 26 – 50 µg/m³ = Gefährdung
🔴 über 50 µg/m³ = hohe Gefährdung
Die vergangenen Kalendertage, an denen die höchsten Tagesmittelwerte für Feinstaub in Gelsenkirchen gemessen wurden, finden Sie in der nachfolgenden Übersicht. Der Untersuchungszeitraum beläuft sich auf die letzten drei Monate. Die sauberste Luftqualität für Feinstaub wurde am 30.09.2024 mit einer Konzentration von 2 µg/m³ an der Station Gelsenkirchen-Bismarck gemessen. In Dresden sind die bundesweiten Höchstwerte zu vermerken. Hier liegt die Konzentration von Feinstaub bei 32 µg/m³. Für weitere Daten zu anderen Zeiträumen oder Standorten besuchen Sie die Webseite des Umweltbundesamts über Luftdaten.
Quelle: Umwelt Bundesamt (UBA)
Informieren Sie sich auch über den aktuellen Pollenflug und Co. auf unserer Biowetter-Themenseite.
Hier erfahren Sie wie gefährlich Feinststaub wirklich ist.{target=“_blank“}.
Sensible Personengruppen können derzeit in der Umgebung der Station von der verunreinigten Luft durch Feinstaub Schaden nehmen. Falls Sie Asthmatiker sind oder eine Vorerkrankung der Lunge oder des Herz-Kreislauf-Systems haben, gehören Sie zur Risikogruppe. Je nach Größe der Partikel, tritt der Feinstaub in die Atemwege ein und löst Stress in unseren Zellen aus. Bei PM2,5, Feinstaubpartikel mit einer Größe kleiner als 2,5 Mikrometern, können diese von der Nase zu den Bronchien und bis in die Lungenbläschen treten. Entzündungen der Atemwege und Reizung der Schleimhaut sind die Folge. Auf Dauer können die Feinstaubpartikel im Blut zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen oder diese verstärken.
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Vor allem auf Sport oder andere strapazierende Tätigkeiten sollten Sie heute verzichten oder diese in die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Zur Risikogruppe zugehörige Personen sollten es vermeiden, sich körperlich im Freien zu betätigen und stattdessen in gut klimatisierten Innenräumen bleiben. In geschlossenen Räumen kann die Luftqualität durch z.B. Luftbefeuchter oder Pflanzen auf ein gesundes Niveau gehalten werden. Dafür empfiehlt die Krankenkasse AOK Efeu, Bogenhanf und Grünlilien. Bei fortwährend schlechter Luftqualität ist das Tragen einer FFP2-Maske oder ähnlicher Atemschutzmasken in Risikozonen empfehlenswert.
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+++Dieser Text wurde auf der Basis des Umwelt Bundesamt (UBA) generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
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