
Nach dem spektakulären Einbruch in die Sparkassen-Filiale im Gelsenkirchener Stadtteil Buer hat die Polizei Gelsenkirchen ihre Arbeiten im Tresorraum abgeschlossen. Alle Spuren seien gesichert und sämtliche Gegenstände ausgewertet worden, teilte eine Polizeisprecherin mit. Eine Freigabe des Raums durch die Staatsanwaltschaft steht allerdings noch aus.
Die Ermittler hatten den Tresorraum nach dem Einbruch mit großem Personalaufwand untersucht. Hunderttausende Gegenstände, die nach dem Aufbruch der Schließfächer auf dem Boden verteilt lagen, wurden sortiert und überprüft. Dafür richtete die Polizei spezielle Sortierstraßen ein, an denen Beamtinnen und Beamte im Schichtdienst arbeiteten.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte den Tatort zuvor im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags drastisch beschrieben. „Das sieht aus wie eine Müllkippe“, sagte Reul. Jeder einzelne Gegenstand habe sorgfältig untersucht werden müssen, da sich darauf möglicherweise relevante Spuren befänden.
Der Einbruch hatte sich Ende Dezember ereignet. Unbekannte Täter verschafften sich über ein Parkhaus Zugang zur Sparkasse und bohrten ein großes Loch in eine Wand, um in den Tresorraum zu gelangen. In der Folge wurden nahezu alle der rund 3.250 Kundenschließfächer in der Filiale aufgebrochen.
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Für die betroffenen Kundinnen und Kunden bedeutet der Abschluss der polizeilichen Arbeiten noch keine Rückkehr zur Normalität. Der Tresorraum bleibt weiterhin gesperrt, solange die Staatsanwaltschaft keine Freigabe erteilt.
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