Sparkasse Gelsenkirchen: Kunden warten auf Rückerstattung – „Ausgebucht“ – DerWesten.de


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Sparkasse-Kunden in Gelsenkirchen warten auf ihre Rückerstattung. Doch jetzt müssen sie sich auf lange Wartezeiten einstellen.
Spektakulärer Bankeinbruch in Gelsenkirchen

Langsam kehrt wieder Normalität ein in Gelsenkirchen-Buer ein. Doch die Folgen des spektakulären Einbruchs in die dortige Sparkasse sind weiterhin spürbar. Wochenlang stand die Stadt im Fokus der bundesweiten Medienberichterstattung.

Der Einbruch, der schon fast Hollywoodreife hatte, führte zum Diebstahl von Tausenden Schließfächern und brachte Kunden der Sparkasse enorme Verluste ein. Nun bemüht sich die Sparkasse darum, die gestohenen Werte zu erfassen, damit Versicherungen die entstandenen Schäden ersetzen können. Doch einige Betroffenen müssen sich auf lange Wartezeiten einstellen.
Rund 3.000 Schließfächer wurden beim Raub aufgebrochen. Viele Kunden, die dadurch Wertgegenstände und hohe Geldbeträge verloren haben, sehnen sich nun danach, zumindest finanziellen Ersatz für die Verluste zu bekommen. Dafür müssen die Inhalte der betroffenen Schließfächer dokumentiert werden. Die Sparkasse Gelsenkirchen hat dazu nun einen Prozess eingerichtet, bei dem Inventarlisten und Belege über die gestohlenen Werte aufzunehmen sind.

+++ Sparkassen-Raub in Gelsenkirchen: Polizei mit Update nach Tresor-Untersuchung +++
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Seit Montag (02. Februar) werden persönliche Termine in der ehemaligen Sparkassengeschäftsstelle am Bahnhofsvorplatz 3 organisiert. Die Abwicklung dieser Termine ist jedoch so stark nachgefragt, dass Kunden sich auf lange Wartezeiten gefasst machen müssen
„20 Termine am Tag werden derzeit vereinbart“, berichtet Herr Szymczak der Sparkasse Gelsenkirchen gegenüber DER WESTEN. 100 Termine waren es also alleine schon in dieser Woche. „Der Monat Februar ist schon ausgebucht“ fügt der Sprecher der Sparkasse hinzu. Kunden, die keine der knappen Terminmöglichkeiten nutzen konnten, müssen nun bis März warten, um ihre Anliegen persönlich vorzubringen. Diejenigen, die bereits einen Termin vereinbaren konnten, dürfen sich hingegen freuen, dass ihre Rückerstattung schneller bearbeitet werden könnte.
Alternativ bietet die Sparkasse ihren Kunden an, Inventarlisten und die dazugehörigen Belege per E-Mail einzureichen. Die E-Mail-Adresse lautet: sfbuer@sparkasse.ge.de. Laut Herrn Szymczak hängt die Bearbeitungsdauer dort stark von der Komplexität der Inventarlisten und der Vollständigkeit der übermittelten Unterlagen ab.
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