
Düsseldorf · Aussagen von Geschäftsführer Moritz Heisler zufolge sollten unter anderem die Paarungen und Termine der neuen Footballliga inzwischen veröffentlicht worden sein. Passiert ist das aber nicht.
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Rhein Fire & Co. – Diese Teams sind 2026 Teil der American Football League Europe
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass momentan einiges passiert in der American Football League Europe (AFLE). Inzwischen hat das italienische Team einen Namen (Firenze Red Lions), es gab Einblicke in die Arbeit der Schiedsrichter, der Statistik-Anbieter (der schon vor Wochen bekannt gegeben wurde) hat jetzt auch noch eine eigene offizielle Vorstellung bekommen.
Vor allem Letzteres wirkt allerdings so, als würde die Liga schon das Dach ihres Hauses dekorieren, während unten das Fundament noch aushärtet. Denn immer noch ist das Teilnehmerfeld nicht komplett, immer noch gibt es keinen Spielplan. Also keine fertige Basis.
Für all das gibt es Gründe, und zweifelsohne hat die Liga selbst das Bestreben, alles möglichst schnell stehen zu haben. Sie werden Teilnehmer und Spielplan dann auch sicher nicht zurückhalten, um irgendwen zu ärgern. Doch zahlen diese ganzen Vorgänge aktuell überhaupt nicht auf das so sehr angepriesene Transparenz-Konto ein – weil Ankündigungen, die aus freien Stücken getätigt wurden, schlicht nicht in die Tat umgesetzt worden sind.
Wir erinnern uns: Am 11. Februar war AFLE-Geschäftsführer Moritz Heisler in der Webshow von Foot Bowl zu Gast. Er sprach durchaus transparent über viele Vorgänge, wenn auch nicht über alle. Darüber hinaus machte er klare Ansagen, die Zuversicht weckten. Auch unsere Redaktion hatte berichtet. Das hatte Heisler gesagt:
Bis zum 25. Februar hätten wir demnach wissen sollen, wer neben Italien noch dabei ist und wie der Spielplan aussieht. Bis zum 22. Februar hätte ein Finalort bekannt gegeben sein sollen. Ist aber alles nicht passiert.
Wenn solche Ansagen öffentlich getätigt werden, sollten sie auch eingehalten oder transparent korrigiert werden. Sonst zahlt die Liga in der harten Währung Glaubwürdigkeit. Und ob die Fans nicht eh schon viel zu lange warten, als dass man sich weiter so etwas erlauben kann?
Übrigens gab es noch einen konkreten Zeitraum, der einige interessieren dürfte. Zum TV- und Streaming-Vertrag sagte Heisler damals: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir da in den nächsten zwei bis vier Wochen Vollzug melden können.“ Dafür ist dann ja noch etwas Zeit.
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