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Stand: 25.04.2025, 11:22 Uhr
Starker Regen hat zu Überschwemmungen im Tierheim Gelsenkirchen geführt. Ein spontaner Spendenaufruf brachte gestern 5000 Euro.
Von Andrea Groß
Der Schreck sitzt Mensch und Tier auch heute noch in den Knochen. Starker Regen hat im Tierheim Gelsenkirchen so viel Schmutz in die Kanalisation gespült, dass die Rohre verstopft sind. Und das wäre beinahe unbemerkt geblieben.
Denn das Tierheim hatte gestern Ruhetag. Alle Mitarbeiter hatten eigentlich frei. Sie konnten allerdings alle erreicht werden und sind umgehend zum Wasser schippen angerückt. Das dauerte bis in die Abendstunden.
Der Rückstau des Regenwassers aus der Kanalisation hatte da schon den außen liegenden Hundeplatz überschwemmt, war in zwei der ebenerdig liegenden Hundehäuser mit den Zwingern gelaufen und hatte die Vierbeiner und ihre Schlafplätze unter Wasser gesetzt.
Auch andere Innenräume, in denen unter anderem Futtersäcke gelagert werden, wurden überflutet. Das muss jetzt ersetzt werden, genau wie die Hundebetten. Ein paar der Hunde mussten umziehen, weil ihre Zwinger nicht mehr bewohnbar waren.
Eine Rohrreinigungs-Firma musste anrücken um die Rohre wieder frei zu spülen. Das alles kostet Geld. Deshalb startete das Tierheim noch gestern Nachmittag einen Spendenaufruf. Mit Erfolg. Laut dem Vorsitzenden des Tierschutzvereins sind bis gestern Abend schon fast 5.000 Euro eingegangen.
„Die Rohrreinigungs-Firma hat uns geraten, Rückhalteklappen in die Kanalisation einbauen zu lassen„, sagt Detlef Fohlmeister, Vorsitzender des Tierschutzvereins. Er ist allerdings skeptisch, ob das sinnvoll ist. Zum einen sei es schwierig, bei laufendem Betrieb die Kanalisation aufzureißen.
Zum anderen könnte das Wasser bei ähnlich starkem Regen auch über den Hundeplatz in die Zwinger laufen. „Da wären die Rückhalteklappen ja eher kontraporduktiv.“
Unsere Quelle:
Über dieses Thema berichten wir am 25.04.2025 auch im Radio auf WDR 2: Lokalzeit Rhein und Ruhr, 11:30 Uhr.
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