Unsterblichkeit digital und analog am Gelsenkirchener MiR – WAZ News


Gelsenkirchen. Können und wollen wir ewig leben? Mit der Frage setzen sich das Digital- und das Puppen-Team am Gelsenkirchener Musiktheater auseinander.
Für ihre erste Kooperation haben sich die Teams der digitalen Kunstforscherinnen des „MiR-Lab“ und des MiR Puppentheaters ein ganz großes Thema gewählt: Unsterblichkeit. Die Stückentwicklung setzt sich auf sehr unterhaltsame Weise in einer assoziativen Spurensuche mit der Frage auseinander, ob ewiges Leben möglich ist. Und auch damit, ob das überhaupt erstrebenswert ist. Die Premiere findet am Freitag, 8. November, ab 19.30 Uhr im Kleinen Haus des Musiktheaters im Revier am Kennedyplatz statt.
Es geht um Unsterblichkeit im Digitalen und im Analogen. Vier Puppen-Schauspieler und drei Performerinnen nutzen dabei nicht nur die Bühne, sondern auch das Foyer und die Zuschauerränge als Spielfläche und schlüpfen in diverse Rollen: Marvin ist ein depressiver digitaler Klon einer Toten, Minnie und Mary sind Laborantinnen in einem Zellforschungs-Institut. Sie alle warten – aber worauf? Während sie in Bars, Pausenräumen und Kaffeeküchen ihre Zeit totschlagen, brodelt hinter ihrem Rücken das große Experiment zum Eintritt in die Unsterblichkeit.
Gemeinsam mit einer manischen Ärztin, einem exzentrischen Wissenschaftler und einer altklugen Kosmetikerin bilden sie das illustre Personal eines Theaterabends, dessen Ausgangspunkt die wahre Geschichte der HeLa-Zellen, der ersten unsterblichen Zellen, ist. Henrietta Lacks, die Namensgeberin der Zellen, verstarb 1951 an einer Krebserkrankung, ohne zu wissen, dass sich ihre Zellen auch über 70 Jahre nach ihrem Tod noch weiter teilen.
Diese Zellen wurden tonnenfach für die Forschung reproduziert. Mit echten Menschen, digitalen Doubles und zum Leben erweckten Puppen erforschen „MiR-Lab“ und MiR Puppentheater gemeinsam mit dem Publikum Unsterblichkeitstheorien und endlose Zukunftsszenarien, die näher sind, als uns vielleicht lieb ist. Die künstlerische Leitung hat Nora Krahl, die musikalische Leitung Arno Waschk.
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Nach der Premiere am 8. November wird die Produktion noch am Samstag, 30. November, ab 19 Uhr sowie am Sonntag, 15. Dezember, ab 18 Uhr zu sehen sein. Karten für 15 Euro, reduziert 7,50 Euro gibt es an der Theaterkasse, per E-Mail an theaterkasse@musiktheater-im-revier.de sowie telefonisch unter 0209 4097-200
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