
Volontärin
Gelsenkirchen. Nach der extremen Hitze sind auch in Gelsenkirchen schwere Unwetter möglich. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Gewitter und Sturmböen.
Gelsenkirchen muss sich nach der Hitzewelle auf kräftige Unwetter einstellen. Nach der amtlichen Warnung vor extremer Hitze hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwochmittag eine Unwetterwarnung herausgegeben. Demnach kann es am Nachmittag und Abend zu heftigem Starkregen, stürmischen Böen und Hagel kommen.
Über die Warnapp NINA warnt der DWD vor „starkem Gewitter“. Es heißt: „Von Südwesten ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h (28 m/s, 55 kn, Bft 10) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² in kurzer Zeit und Hagel.“
Die erste große Gewitterfront, die andere Ruhrgebietsstädte getroffen hatte, ist am frühen Abend an Gelsenkirchen vorbeigezogen. Vereinzelt war Donnergrollen zu hören, am Himmel zeigten sich einige Blitze. Trotzdem bleibt Vorsicht geboten: Am Abend kann sich die Lage noch verschlimmern.
Vom DWD heißt es außerdem: Aufgrund der vollen Belaubung bieten Bäume eine große Angriffsfläche für den Wind. Demnach muss bei kräftigen Gewittern verstärkt mit umstürzenden Bäumen gerechnet werden. Zudem besteht die Gefahr von herabfallenden Ästen, Dachziegeln und anderen größeren Gegenständen. Entsprechend sollte der Aufenthalt im Freien bei nahenden Gewittern vermieden und mit erheblichen Beeinträchtigungen auf den Verkehrswegen gerechnet werden.
Die Unwetterlage kann sich sowohl örtlich als auch zeitlich noch ändern. Der Deutsche Wetterdienst beobachtet die Wetterfront genau und aktualisiert seine Warnungen fortlaufend.
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