
Die Gewerkschaft der Polizei in Gelsenkirchen beteiligt sich am landesweiten Warnstreik des öffentlichen Dienstes. Für Dienstag haben die Gewerkschaften zu Protesten und einer Großdemonstration in Düsseldorf aufgerufen. Hintergrund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Landes.
Der Gelsenkirchener GdP-Vorsitzende Daniel Laßek kritisiert die Arbeitgeber scharf. Angebote knapp oberhalb der Inflationsgrenze seien nicht akzeptabel. Sicherheit und Ordnung gebe es nicht „zum Discount-Tarif“, so Laßek. Gefordert werden sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro zusätzlich pro Monat.
In einigen Bereichen der Polizei werden tarifbeschäftigte Mitarbeiter ihre Arbeit niederlegen. Gleichzeitig reist am Morgen eine Delegation aus Gelsenkirchen zur Demonstration nach Düsseldorf. Mit Innenminister Herbert Reul (CDU) wurde eine Notdienstvereinbarung getroffen.
Trotz der Arbeitsniederlegungen soll die Sicherheit gewährleistet bleiben. In einer Notdienstvereinbarung ist geregelt, welche Einheiten weiterarbeiten müssen und welche Aufgaben Priorität haben.
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